Der VfB II hat sein Auftaktspiel 2026 verloren. Foto: Baumann/Julia Rahn

Der VfB Stuttgart II ist mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg in die Rückrunde gestartet. Die Mannschaft von Nico Willig hatte gegen die Meidericher mit 0:4 das Nachsehen.

Drittligist VfB Stuttgart II hat das erste Spiel nach der Winterpause mit 0:4 gegen den MSV Duisburg verloren. Die wenigen Zuschauer im Großaspacher Fautenhau sahen am Sonntag allerdings zunächst eine Stuttgarter Mannschaft, die mit viel Selbstvertrauen und einem 3:2-Testspielerfolg gegen Conference-League-Teilnehmer Universitea Craiova im Rücken begann. Die Elf von Nico Willig gab den Ton an, Duisburg setzte auf schnelle Gegenstöße, Torraumszenen gab es kaum, Tore fielen keine – die Geschichte der ersten Spielhälfte liest sich genauso unspektakulär, wie sie sich tatsächlich auch auf dem Rasen darstellte.

 

Nach der Pause änderte sich das Bild. Willig nahm Justin Diehl und Noah Darvich vom Feld, eine geplante Maßnahme. Duisburg wusste das zu nutzen, wurde stärker. Und ging durch Patrick Sussek, schon im Hinspiel Torschütze, in der 53. Minute in Führung. Vorausgegangen war ein Abspielfehler von Keeper Florian Hellstern. Stuttgart verlor durch den Rückschlag noch mehr an Ordnung, die Meidericher drehten auf, der nächste Treffer fiel dann folgerichtig durch einen Chip-Ball von Lex-Tyler Lobinger (73.).

Das Spiel war damit entschieden, Stuttgart fand keine Antworten mehr, auch eine Schlussoffensive blieb aus. Stattdessen machten Joshua Bitter (90.) und Jesse Tugbenyo (90.+6) endgültig den Deckel drauf.

„Wir haben zwei unterschiedliche Hälften gezeigt. Die erste Hälfte war gegen ein Duisburger Bollwerk in Ordnung, allerdings haben wir es verpasst, den letzten Pass präzise zu spielen. Danach machen wir den ersten Fehler des Spiels, waren danach wild, haben zu viele Ballverluste produziert und damit dem Gegner in die Karten gespielt. Das tut weh, daraus müssen wir uns herausarbeiten, das gehört zur Entwicklung dazu“, sagte VfB-Trainer Nico Willig.

Der VfB II spielte mit:

Hellstern – Glück, Nothnagel (63. Groiß), Herwerth, Spalt – Catovic (63. Sessa), di Benedetto – Penna, Darvich (46. Meyer), Diehl (46. Olivier) – Ouro-Tagba