Ortsvorsteher Martin Straßacker (von links), Gemeindearbeiter Udo Mayer, Bürgermeister Detlev Bührer und Straßenbau-Abteilungsleiterin Dorothea Matt haben Pfaffenweilers neues Baugebiet symbolisch eröffnet. Foto: Oxana Zapf/Stadt Villingen-Schwenningen

Im Baugebiet Gassenäcker in Pfaffenweiler gibt es jetzt 29 Plätze für Eigenheime.

VS-Pfaffenweiler - Die Erschließung des Baugebiets Gassenäcker in Pfaffenweiler ist nach 13 Monaten Bauzeit beendet. "Es war ein sehr langer Weg bis zur heutigen Eröffnung – umso größer ist die Freude jetzt und auch der Dank an den Ortschaftsrat und die Interessenten", sagt Bürgermeister Detlev Bührer.

 

Strategie verändert

Der Bebauungsplan ist schon vor geraumer Zeit beschlossen worden. Dann hat die Stadt Villingen-Schwenningen ihre Strategie verändert und wollte das Baugebiet – auch aufgrund des Mehrwerts für den städtischen Haushalt – selbst erschließen statt extern verkaufen, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch Grabungen des Landesamtes für Denkmalschutz hätten den Zeitplan auch beeinflusst.

Die Bauarbeiten hat das Grünflächen- und Tiefbauamt selbst geplant, koordiniert und während der rund einjährigen Bauzeit begleitet. Die Erschließung des Baugebiets beinhaltete den Straßen- und Gehwegneubau, die Beleuchtung des Straßenraumes sowie die Verlegung von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sowie Medienleitungen.

Leitungen verlegt

Die Kanalhausanschlussleitungen sowie die Hausanschlussleitungen der Versorgungsträger, unter anderem Gas, Wasser, Strom, Telekom und Breitband, seien alle bereits in die neuen Baugrundstücke verlegt worden, sodass eine Aufgrabung des Straßenraumes bei der Errichtung der Einfamilienhäuser nicht notwendig sein wird, informiert die Stadt weiter. Umgesetzt habe dies im Auftrag der Stadt VS die Firma Stumpp.

Kosten bei 925 000 Euro

Die Gesamtkosten für die bauliche Erschließung liegen bei rund 925 000 Euro. Das gesamte Baugebiet hat eine Größe von etwa 28 300 Quadratmeter – 16 800 Quadratmeter davon stehen für Wohnanlagen bereit, 2200 Quadratmeter sind Straßen und auf 9300 Quadratmeter wurden ökologische Ausgleichsflächen geschaffen.

Mit Graben eingegrenzt

Das neue Gebiet mit 29 Baugrundstücken wird zu den bestehenden landwirtschaftlichen Flächen mittels eines Entwässerungsgrabens, welcher das Oberflächenwasser sammelt und abführt, eingegrenzt.