Die Polizei kontrollierte einen TGV am Bahnhof Kehl. Foto: Murat

Bei der Kontrolle eines TGV in Kehl ging der Bundespolizei ein wegen Raubes verurteilter Mann ins Netz. Fast 300 Tage muss der Straftäter noch absitzen.

Die Bundespolizei kontrollierte am Montag den TGV beim Sonderhalt in Kehl. Ein 25-Jähriger konnte sich bei der Kontrolle nicht ausweisen, weshalb er die Beamten zur Dienststelle begleiten musste. Die Überprüfung der Fingerabdrücke im Fahndungssystem ergab eine Ausschreibung zur Festnahme, so die Polizei in der Mitteilung.

 

Der Mann aus Guinea wurde wegen Raubes zu zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt, von denen er noch 284 Tage Restfreiheitsstrafe verbüßen muss.

Zudem habe er keinerlei gültige Dokumente für den Aufenthalt in Deutschland gehabt, weswegen ihn eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise erwartet. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde er in ein Gefängnis eingeliefert.