Prokuristin Melanie Pees (Zweite von links) und Vorstand Sebastian Merkle von der Baugenossenschaft Familienheim (Zweite Reihe Dritter von rechts) freuen sich gemeinsam mit dem Helferteam über 250 mal Mahlzeit im Gemeindesaal St. Bruder Klaus. Foto: Familienheim

Eine Überraschung gab es zum Jubiläumsessen „250 mal Mahlzeit“ in Bruder Klaus am Goldenbühl in Villingen.

Zum 250. Mal wurde jetzt im Rahmen des Angebots „Gemeinsam alt werden im Quartier“ in der Küche vom Gemeindesaal St. Bruder Klaus in Villingen gekocht.

80 bis 100 Essen gibt es jeden ersten und dritten Donnerstag für Menschen, die nicht alleine essen wollen, und für diejenigen, die sich freuen für einen Moment Gesellschaft zu haben.

„Ursprung der Mahlzeit war im Januar 2006 mit Gudrun Egler in den Lantwatten, im Haus der Christlichen Gemeinde ACK“, berichtet Marianne Gilliot, die 2017 zusammen mit Monika Dopfer die Koordination des rund 18-köpfigen Helferteams übernommen hat.

Viele helfen mit

Dass es möglich ist, ein Essen für 2,50 Euro (viel bezahlen auch mehr) sowie Kaffee und Kuchen anzubieten, verdanken sie vielen Unterstützern. „Die Baugenossenschaft Familienheim sponsert regelmäßig das Essen, die Diakonie hilft uns bei der Buchhaltung, der Kaffeemacher sorgt für den Kaffee, und die Gemeinde St. Bruder Klaus stellt die Küche und den Gemeindesaal zur Verfügung“, bedankt sich Gillot, anlässlich der Jubiläumsmahlzeit.

Besonders deshalb, weil die Familienheim zur 250. Mahlzeit 500 Euro für ein spezielles Tagesmenü, das für alle kostenlos war, spendiert hat. Vor der Spargelcremesuppe gab es eine Begrüßungsbowle, zum Hauptgericht Putengeschnetzeltes mit Nudeln und buntem Gemüse. Erdbeeren mit Sahne zum Nachtisch.

„Dann haben wir ein Helferteam, das seinesgleichen sucht“, würdigt Gilliot. Jeder hätte seine Aufgabe vom Kochen über die Tischdekoration, den Aufbau und gespült werden müsse auch. „Markus Kirchmeier, Hildegard Schulz und Helene Andrulis, die immer den Kaffee kocht, sind seit Anfang an mit dabei“, so Gilliot.

Mahlzeit hätte im doppelten Sinne eine Bedeutung sagte Gunter Berberich von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen VS. „Mahlzeit mit h, aber auch mal Zeit beieinander zu sein und sich auszutauschen“, bedankt sich Berberich auch für die viele Zeit, die hier für die Gemeinschaft genommen werde.

„Es ist nicht selbstverständlich, einen Saal wie hier für die Mahlzeit zur Verfügung gestellt zu bekommen“, betont Sebastian Merkle, Vorstand der Baugenossenschaft Familienheim, und freut sich riesig, dass mit einem gefüllten Saal die Leistungen des Teams honoriert werden. Für die Ehrenamtlichen hatte auf Anregung von Melanie Pees, Prokuristin und Sozialmanagerin im Familienheim, Merkle Gemüsesträuße statt Blumen mit dabei. Zum Kaffee gab es als Überraschung für alle eine riesige Torte zu 250 mal Mahlzeit.