Die Panzerpionierkompanie 550 hat das Geschenk zum 25-jährigen Bestehen der Patenschaft mit Villingen-Schwenningen überreicht.
Eine tiefe Freundschaft pflegt die Stadt Villingen-Schwenningen mit der inzwischen in Stetten am kalten Markt stationierten Panzerpionierkompanie 550. Als sichtbares Zeichen dieser seit 25 Jahren bestehenden Partnerschaft hat Kompaniechef Dennis Hausch einen Obelisken an Oberbürgermeister Jürgen Roth überreicht. Er steht nun auf dem Gelände des Oberen Brühls in Villingen.
Am Standort der Kompanie gebe es bereits einen solchen Obelisken, so sei die Idee gekommen, als Symbol der Verbundenheit mit Villingen-Schwenningen eine zweite Säule für die Doppelstadt zu schaffen, erläuterte der Hauptmann. Die vierkantige Säule sei komplett in Eigenregie seiner Truppe entstanden, vom Entwurf der Stahlkonstruktion über den Guss des Fundaments bis zur Fertigung der beiden Wappen der Stadt und der Kompanie, die auf einer Seite angebracht sind, zeigte er sich stolz auf das Engagement. So sei der Obelisk ein Bekenntnis zur Stadt und zeuge von der gegenseitigen Freundschaft.
Angekündigt hatte Hausch das Geschenk bereits bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Patenschaft im Juni, in deren Rahmen er und Jürgen Roth die Urkunde zur Erneuerung der Patenschaft unterzeichnet und so die Verbundenheit zwischen der Stadt und den Panzerpionieren untermauert hatten.
Jetzt war der Hauptmann zusammen mit den am Projekt beteiligten Soldaten nach Villingen gekommen, um den Obelisken in der Lina-Springmann-Straße auf dem Oberen Brühl aufzustellen. Er sei beeindruckt, wie viel Arbeit die Kompanie in dieses 2,80 Meter hohe und am Fuß 60 auf 60 Zentimeter große Werk gesteckt hätten, erklärte Roth. Dieses symbolträchtige Geschenk stehe für die enge Beziehung, die Villingen-Schwenningen und die Panzerpionierkompanie seit einem Vierteljahrhundert vereine.
Als Ort der Erinnerung und der Begegnung gedacht
Er sei dankbar für die Freundschaft, gerade in diesen ungewissen Zeiten, betonte Roth. Bewusst habe sich die Stadt für den Platz auf dem früheren Militärgelände entschieden, um einen historischen Bezug zu schaffen. Zumal auf dem Gelände auch in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv ein Geschichtspfad entstehe, damit die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät. So hoffe er, dass sich der Platz um den Obelisken zu einem Ort der Erinnerung und Begegnung entwickelt, an dem die Bürger vorbeischauen und innehalten.