Die Vorstandschaft des Förderkreises Kenia Freudenstadt wurde bei der Mitgliederversammlung gewählt (von links): Beisitzer Uwe Ade, Vorstand Rudolf Dittrich, Kassierer Wolfgang Decker, Beisitzer Ernst Kallfass, Vorstand Bernd Eberhardt, Vorstand Rainer Herrmann und Beisitzer Thomas Nägele. Foto: Verein

Für Projekte will der Förderkreis Kenia Freudenstadt, der aktuell 79 Mitglieder hat, im kommenden Jahr insgesamt 23 700 Euro ausgeben.

Über seine Arbeit informierte der Förderkreis Kenia Freudenstadt bei seiner Mitgliederversammlung im evangelischen Gemeindehaus in Schopfloch. Darüber wird in einer Pressemitteilung berichtet.

 

Die Projektmittelvergabe für 2026 – der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung – segneten die Mitglieder ab, womit weitere Hilfen für Bedürftige gewährleistet seien. Und der Förderkreis werde weiterwirken. Im Vorfeld hatte es Bedenken gegeben, doch zumindest für das kommende Jahr erklärten sich alle Vorstandsmitglieder bereit, weiter zu agieren.

Weiterhin an der Spitze

So bleiben die drei langjährigen Vorsitzenden weiter an der Spitze des Förderkreises: Bernd Eberhardt (Schopfloch), Reiner Herrmann (Neuffen) und Rudolf Dittrich (Taufkirchen). Ebenfalls wieder dabei ist Schriftführerin Ursula Dietsche. Sie wird von Silke Strähle-Decker unterstützt. Auch Kassierer Wolfgang Decker bleibt im Amt. Beisitzer sind Thomas Nägele, Ernst Kallfass und Uwe Ade (neu). Die Kasse prüfen Detlef Ölschläger und Andreas Kalmbach.

Ehrenvoll wurde an den Anfang des Jahres verstorbenen Gründer des Hilfskreises und Projektkoordinator Fritz Dieter gedacht. Er rief den Förderkreis einst ins Leben, schuf Kontakte und hinterlasse als Mensch, Freund und Mitglied im Vereinsvorstand eine große Lücke, so der Verein.

Mehrere Mitglieder wurden für Treue ausgezeichnet. Seit 30 Jahren ist Bernd Eberhardt im Verein. Für 20 Jahre werden Werner Lehmann sowie Daniela und Andreas Kalmbach geehrt.

79 Mitglieder im Verein

Vorsitzender Reiner Herrmann erinnerte an das letzte Vereinsjahr. Vier neue Mitglieder kamen dazu, damit sind 79 Mitglieder im Verein.

Über die Finanzen informierte Kassierer Wolfgang Decker. Die Hilfsprojekte der Vorjahre konnten aufrechterhalten werden und auch für das kommende Jahr seien geplante Hilfen gesichert. Durch zweckgebundene Spenden eines Mitglieds seien zwei Brunnen gebaut worden, die die Menschen im Busch mit Wasser versorgen. Bei der Projektreise im Februar überzeugten sich fünf Vereinsmitglieder von der Verwendung der Spendengelder an verschiedenen Stellen vor Ort.

Projektmittelverteilung für das nächste Jahr

Ausführlich stellte Beisitzer und Planer Thomas Nägele die geplante und im Anschluss von der Versammlung genehmigte Projektmittelverteilung für das nächste Jahr vor. Diese waren aufgeteilt in drei Blöcke.

Der erste beinhaltet Bildung, Hilfen zum Lebensunterhalt sowie durch Schulgeldzahlungen. Block zwei umfasst Gesundheit, Erziehung, Soziales etwa mit Basisversorgung von Aids-Waisenkindern und einer mobilen Klinik in Baharini oder eines Straßenkinderprojekts in Embu oder Förderung eines Waisenkinderprojekts in Voi. Part drei umfasst Nothilfen für bedürftige Einzelpersonen und Familien.

Insgesamt belaufen sich die vorgesehenen Projektausgaben auf 23 700 Euro und sind somit ähnlich hoch wie im Vorjahr. Seit fünf Jahren leiste der Verein zudem dringend benötigte Nothungerhilfen.