Der Kleinwagen landet im Bachbett, nachdem er rund 70 Meter eine abschüssige Wiese hinunter rollte. Die Feuerwehr muss zur Bergung des Fahrzeugs über die Vordertalstraße einig kleinere Bäume entfernen. Foto: Sprich

Am Ortseingang Nußbach kam eine 21-jährige Fahrerin mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und rollte für 150 Meter eine abschüssige Wiese hinab.

Triberg-Nußbach - Zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz mussten am Montagmorgen die Rettungskräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz ausrücken. Gegen 9.30 Uhr fuhr eine Autofahrerin mit ihrem Kleinwagen auf der Bundesstraße 33 in Richtung Triberg.

Mitarbeiter einer benachbarten Firma eilten an die Stelle

Am Ortseingang von Nußbach in Höhe des Friedhofs geriet die Autofahrerin aus derzeit noch ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und rollte mit dem Fahrzeug rund 150 Meter über eine abschüssige Wiese, überquerte ein schmales Bachbett bevor der Wagen im Vordertalbach zum Stehen kam.

Mitarbeiter einer Firma an der Bundesstraße beobachteten den Unfall und eilten an die Unglücksstelle. Sie befreiten die verunglückte Frau aus dem Fahrzeug und kümmerten sich um die Fahrerin, bis die Rettungskräfte eintrafen.

Die Feuerwehrabteilungen Triberg und Nußbach waren mit 24 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Wie Einsatzleiter und Gesamtkommandant Jens Wallishauser sagte, haben die Rettungseinrichtungen an dem zehn Jahre alten Kleinwagen funktioniert.

Die Airbags haben durch den Aufprall an dem Bachufer ausgelöst und die Frau so möglicherweise vor schwereren Verletzungen geschützt. "Vor ein paar Jahrzehnten hätte so ein Unfall weitaus schwerere Folgen für die Insassen gehabt", so Wallishauser weiter.

Schonender Einsatz des Abschleppfahrzeugsüber die Vordertalstraße

Um die Wiese nicht durch das schwere Abschleppfahrzeug zu beschädigen, wurde die Bergung des havarierten Fahrzeugs über die Vordertalstraße vorgenommen. Dazu mussten die Feuerwehrkräfte zunächst einige kleinere Bäume entlang des Bachbetts entfernen.

Auch ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, der die verletzte Frau in ein Klinikum flog.

Totalschaden am Fahrzeug in Höhe von 3000 Euro

Am Auto der jungen Frau entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 3 000 Euro.

Die Bundesstraße 33 war während der Dauer der Unfallaufnahme teilweise für die Landung des Hubschraubers gesperrt. Der Verkehr wurde halbseitig an der Unfallstelle umgeleitet.

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