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21-jährige Hirrlinger Fabian Ströbele steht im Finale der RTL-Show Ninja Warrior

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Fabian Ströbele ist Finalteilnehmer bei Ninja Warrior.  Foto: TVNOW/Markus Hertrich

Der 21-jährige Hirrlinger Fabian Ströbele hat es ins Finale bei der RTL-Show Ninja Warrior geschafft. Warum er sich dafür beworben hat und wie es bisher für ihn lief, erfahren Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Hechingen/Hirrlingen - Und nicht nur sie werden ihm die Daumen drücken, sondern auch die Mitglieder des Rad- und Motorsportvereins Bisingen sowie die Arbeitskollegen der Günter Apelt GmbH aus Rosenfeld, wo der 21-jährige Hirrlinger als Industriemechaniker tätig ist. Dort arbeitet in Früh- und Spätschicht. Jeden Tag ist Ströbele vor oder nach der Arbeit im MC Shape anzutreffen, wo auch sein Bruder Manuel arbeitet, um dort zwei Stunden zu trainieren.

Muskeln braucht Ströbele, weil er als Moto-Cross-Fahrer "sehr fit in den Unterarmen" sein muss. "Das hat sehr viel mit Griffkraft zu tun und man braucht eine gute Koordination." Weil er diese Voraussetzungen hat, meldete er sich im Januar für Ninja Warrior an. Dabei schickte er ein Bewerbungsvideo mit, für das er ein paar Moto-Cross-Szenen zusammengeschnitten hat. Er erhielt die Einladung zum Casting Ende Februar nach Stuttgart und musste dort einen Fitnesstest ablegen. Die Punktzahl war hierbei entscheidend. Er erreichte viele Punkte und wurde dann gleich vor Ort interviewt.

Diese Tatsache ließ darauf schließen, dass er es in die Sendung schaffen würde. Ein, zwei Monate später flatterte schließlich die Bestätigung für die Vorrunde ins Haus. In den MMC Studios Köln ging diese Mitte Juni über die Bühne. "Zunächst wurde im Hotel ein Corona-Test gemacht, um 22 Uhr erfuhr ich dann, dass er negativ war", so Ströbele. Im Studio angekommen, staunte er Bauklötze. "Mein erster Gedanke war, dass alles riesig und gigantisch ist", erinnert sich Ströbele. Die Teilnehmer wurden eingewiesen, es wurde Interviews geführt – in seinem Fall wurde jedoch zu einem anderen Zeitpunkt ein Einspieler zu seiner Moto-Cross-Leidenschaft gedreht – und der Parcours wurde besichtigt. Im Warteraum unterhielt er sich mit den anderen Teilnehmern, um die Zeit zu vertreiben. "Alle waren angespannt, aufgeregt und sehr fokussiert. Man hat über den Parcours geredet."

Gegen Artur Schreiber den Kürzeren gezogen, aber später trotzdem das Finalticket gelöst

Bevor Ströbele dann an der Reihe war, wärmte er sich eine halbe Stunde auf und fuhr seinen Puls hoch. In der Vorbereitung ist er jede einzelne Station und jeden Schritt nochmals durchgegangen. Dann ging es ruck-zuck. Ströbele bewältigte den Parcours mit Bravour. Weil er die zweitbeste Zeit hatte, kämpfte er gegen Artur Schreiber um das Finalticket und 5000 Euro - und zog den Kürzeren. Doch das war kein Grund für ihn, Trübsal zu blasen, schließlich stand er im Halbfinale. "Ich war selbst echt erstaunt über meine Leistung. Schließlich war ich der Einzige, der noch nie etwas mit Parcours zu tun hatte und von den anderen Kandidaten hatte ich Respekt."

Stichwort Semifinale: Dieses war eine Woche später. "Ich wurde angespannter, weil der Parcours schwerer wurde und auch zwei Stationen mehr hatte", erzählt Ströbele. Doch als es dann soweit war, war die Nervosität verflogen. "Ich habe den Parcours komplett geschafft und gebuzzert. Im Kopf war ich viel freier und hatte keine Kraftprobleme", so Ströbele, der damit das Finalticket gelöst hatte. "80 Prozent der Kandidaten fliegen raus, weil die Unterarme zu machen. Manche rennen auch einfach los und verlieren dann den Überblick", so Ströbele. Deshalb sei eine gute Vorbereitung unabdingbar.

Nun steht er heute Abend im ersten von zwei Finals, die ebenfalls bereits im Juni über die Bühne gingen. 25.000 Euro winken dem Sieger, der am schnellsten unterwegs ist und am Ende Erster wird. 300.000 Euro sogar, wer noch das Seil schafft. "Ich habe die Vorrunde und das Halbfinale geschafft, wieso auch nicht im Finale buzzern", fragt sich Ströbele, der in Bodelshausen früher die Hauptschule besucht hat. Über seine Konkurrenz ist er jedenfalls voll des Lobes: "Da sind echt coole Leute dabei. Man sieht sich als Team und pusht sich gegenseitig."

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