Nach dem nächtlichen Zug durch den Ort, feiern die Narren in der Brändbachhalle. Besonders beim Auftritt der „Brändbach Hupä“ steppt der Bär. Foto: Lutz Rademacher

Startschuss für die Unterbränder Fasnet: 21 Gruppen nahmen am Nachtumzug teil. Danach stieg die Party in der Brändbachhalle.

Sie ist der Auftakt der Unterbränder Fasnet und gleichzeitig einer ihrer Höhepunkte. Beginnend mit einem Nachtumzug, einem abwechslungsreichen Programm auf der Bühne mit Tänzen und Stimmungsmusik und abschließendem Ausklang im Barzelt ist die „Köhlergaudi“ Anziehungspunkt für viele, vor allem junge Leute.

 

Insgesamt 21 Teilnehmer hatte der kleine Umzug, der ab 19 Uhr durch den Ort zog. Einzig beim Narrentreffen am 33. Jubiläum der Köhler vor zehn Jahren waren es mehr. Neben den Zünften der Nachbargemeinden konnten die zahlreichen Zuschauer auch Gruppen aus Villingen, Neustadt und Donaueschingen mit einem lauten „Narro“ begrüßen.

In der sich so langsam füllenden Brändbachhalle sorgte der Musikverein Dittishausen unter der Leitung von Ines Grieshaber für ausgelassene Stimmung, bevor das Duo Claudia Rokoschoski und Simon Wider zum traditionellen Köhlertanz überleitete. Zum Song „Cotton Eye Joe“ enterten die Wolterdinger Gardemädchen die Bühne und der ganze Saal tanzte mit. Die „Brändbach-Hupä“ aus Bräunlingen sind fester Bestandteil der „Köhlergaudi“ und einmal mehr begeisterten sie mit ihrem Rhythmus. Es folgten die Stiefelgarde aus Unadingen und die Buchberg-Hexen aus Aufen.

Die Köhler mit Narrenmutter Claudia Rokoschoski und Narrenvater Simon Wider führten den langen Umzug durch das nächtliche Unterbränd an. Foto: Lutz Rademacher

Den weitesten Weg hatte die Guggenmusik aus Aldingen, die für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte. Hier lag die Begeisterung auf beiden Seiten, denn die Musiker waren vom Publikum derart begeistert, dass sie gleich fragten, ob sie 2027 wieder kommen dürfen.

Sie war die Entdeckung des Tages und hatten den längsten Anfahrtweg: Die Guggenmusik aus Aldingen. Foto: Lutz Rademacher

In Glitzerkleidung tanzten die „Bellindas“ aus Unadingen. Nach deren Zugabe gab es einen Konfettiregen, bevor die Garde aus Döggingen in olivgrüner Hose und Stiefeln um eine Flasche Likör stritt. Den Abschluss bildeten die Villinger „Fatzenedle“, die erneut für Guggenmusik-Genuss sorgten, bevor die meisten Gäste zum Weiterfeiern ins große Barzelt vor der Halle zogen.