Eine spektakuläre Wasserrettungsübung wurde im Sommer am Stausee abgehalten. Foto: Merk

Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger hat Bilanz gezogen und auf das nun ablaufende Jahr 2025 zurückgeblickt. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich einiges getan.

Schon wieder ist ein Jahr vorüber, wird sich der ein oder andere Schömberger denken. Bürgermeister Karl-Josef Sprenger nahm den bevorstehenden Jahreswechsel zum Anlass, einmal auf das Geleistete aus den vergangenen zwölf Monaten zurückzublicken. Und da war einiges dabei.

 

„Ein Blick auf unsere Stadt zum Jahreswechsel verdeutlich, dass äußerst herausfordernde zwölf Monate hinter uns liegen“, schreibt Sprenger in seiner Grußbotschaft an die Bevölkerung.

Viele Projekte konnten im vergangenen Jahr in der Stauseestadt bewältigt werden. Als Beispiel nennt Sprenger unter anderem: die Fertigstellung des Waldkindergartens, die Umsetzung des ersten Teilabschnittes der Sanierung der Hochbergstraße in Schörzingen, die Inangriffnahme der Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof Schömberg sowie Fertigstellungen von Maßnahmen für schnelles Internet und der Bereitstellung von Wohnbauflächen.

Zufrieden mit der Friedhofsanierung

Vor allem mit der Friedhofsanierung wurde im Jahr 2025 ein lange vorgeplantes Projekt weiter auf den Weg gebracht. Bereits im Herbst 2023 waren sich die Gemeinderäte und Bürgermeister Sprenger bei einer Begehung einig: Das Erscheinungsbild des Schömberger Friedhofs ist nicht zufriedenstellend.

Die Bagger hatten Ende August ganze Arbeit geleistet

Vor einigen Wochen zeigte sich Sprenger auf Anfrage unserer Redaktion äußerst zufrieden mit dem Fortschritt auf dem Ruheort: „Die zumeist gute Witterung der vergangenen Wochen hat für einen bislang zügigen Bauablauf gesorgt“, sagte er. Damals wurde die Planie für den Leichenhallenvorplatz vorbereitet und Wasserrohre verlegt. Saniert werden auf dem Friedhof Schömberg zudem die kompletten Hauptwegeverbindungen, einschließlich sanierungsnotwendiger Entwässerung und Wasserversorgung.

Sprenger lobt das Ehrenamt

„Ein gehöriges Stück vorangekommen sind wir auch bei den Planungen für den Neubau des Rathauses, nachdem der Umzug ins Gebäude Alte Hauptstraße 6 erfolgt ist und das Alte Rathaus abgebrochen wurde“, so der Bürgermeister weiter in seiner Jahresbilanz. Die Bagger hatten Ende August ganze Arbeit geleistet und in kürzester Zeit das alte Rathaus in Schömberg dem Erdboden gleich gemacht. Mitte August begann die Firma Walter mit Sitz in Nagold mit dem Abrissobjekt.

„An der Schwelle zum Neuen Jahr wollen wir vor allem begonnene Maßnahmen fortsetzen und so auch enger werdenden finanziellen Spielräumen gerecht werden. Und selbstverständlich erhoffen wir uns für das Jahr 2026 auch die ersten baulichen Maßnahmen des Neuen Rathauses“, so Sprenger.

Zudem lobt der Bürgermeister alle im Ehrenamt tätigen Bürger: „Sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich zeichnet unsere Stadt in beiden Teilen eine Vielfalt des Angebots aus wie diese gemessen an der Größe Schömbergs nur selten wieder zu finden ist.“ Möglich sei dies nur durch die Bereitschaft in seiner Freizeit für die Gesellschaft aktiv zu werden.

Das Szenario: Ein Auto mit vier Insassen ist in den See gefahren

Einen besonderen Geburtstag durften in diesem Jahr unter dem Motto „75 Jahre Fußball in Schömberg“ die Kicker der TG Schömberg feiern. Aus diesem Anlass richtete der Verein das 62. Oberhohenberg-Pokalturnier aus. Neben Fußball wurde eine tolle Feier mit Musik und Festakt geboten.

Als einen regelrechten „Schatz“ in puncto Sicherheit, Fürsorge und Katastrophenprävention bezeichnet Sprenger das Engagement von Feuerwehr, DRK und DLRG. Besonders spektakulär war Anfang August eine komplexe Wasserrettungsübung am Stausee, zu der Wasserwachten mehrerer Feuerwehrabteilungen, unter anderem aus Mengen, Ostrach und Sigmaringendorf angereist waren. Das Übungsszenario: Ein Auto mit vier Insassen ist in den See gefahren. Eine Person musste aus dem Fahrzeug befreit, eine weitere direkt aus dem Wasser gerettet werden. Eine dritte Person trieb ab, nach der vierten wurde getaucht – sie galt als vermisst.

Am Ende seiner Botschaft dankt Sprenger noch allen Mandatsträgern im Gemein- de- und Ortschaftsrat. „In heutiger Zeit sich für ein kommunalpolitisches Amt zur Verfügung zu stellen verdient höchsten Respekt.“ Es habe sich ein guter Teamgedanke entwickelt „zum Besten für unsere Stadt“.