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20 Jahre Musical Stuttgart Promis feiern im SI-Centrum

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20 Jahre Musical Stuttgart - wenn das kein Grund zum Feiern ist: Und die Liste der prominenten Gäste am Montagabend war lang. Das Stuttgarter Model und Ex-Bachelorette Monica Ivancan war ebenso dabei wie ... Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach

Zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Medien und Sport haben am Montagabend den 20. Jahrestag des Musicals Stuttgart im SI-Centrum gefeiert. Wir haben die Bilder.

Stuttgart - Stage Entertainment hat am Montagabend anlässlich des 20. Jahrestags des Musicals Stuttgart unter dem Motto „Celebrate Musical“ eine Gala veranstaltet, zu der Prominente aus Politik, Wirtschaft, Medien und Sport geladen waren. So ließen es sich unter anderem Schauspielerin Christine Neubauer, VfB-Sportvorstand Fredi Bobic, Stuttgarts OB Fritz Kuhn und Model, Ex-Bachelorette Monica Ivancan und etliche Musical-Darsteller nicht nehmen, der Gala beizuwohnen.

Im Dezember 1994 hatte das Musical „Miss Saigon“ in Stuttgart seine Deutschland-Premiere gefeiert.  Drei Jahre später spielte parallel das Disney-Musical „Die Schöne und das Biest“. Seither hat das Musical-Fieber auch die Schwabenmetrople gepackt.

In Stuttgart haben mittlerweile über 17 Millionen Zuschauer Geschichten über tanzende G.I.s, heiratswütige Töchter oder verliebte Blutsauger gesehen. „„Miss Saigon“, „Mamma Mia!“ und „Tanz der Vampire“ gehören zu den beliebtesten Stücken der Stuttgarter“, sagt Jürgen Langerfeld, Sprecher der Stage Entertainment in Stuttgart. Der schwäbische Unternehmer Rolf Deyhle brachte die deutsche Musical-Welle Ende der 1980er ins Rollen.

Für „Cats“, „Phantom der Oper“ oder „Miss Saigon“ besaß Deyhle die Deutschlandlizenzen und so das Monopol auf den Boom. Als der Markt irgendwann übersättigt war, geriet seine Firma Stella jedoch ins Trudeln und ging in Insolvenz. Deyhle starb im Mai 2014 im Alter von 75 Jahren. In zwei Theatern im SI-Centrum Stuttgart, welche seit 2001 zu Stage Entertainment gehören, wurden bisher 18 Musicals gespielt. Die Theaterform konnte sich allerdings auch außerhalb Stuttgarts etablieren.

„Ohne das Musical kommen Stadttheater und Landesbühnen heutzutage nicht aus“, sagt Rolf Bolwin, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins in Köln. „Musicals sind die „Cash Cows“ vieler Häuser. Es werden jedoch wegen der schweren Rechtesituation eher die Klassiker gespielt“, sagt Bolwin.

In der Spielzeit 2012/2013 war „My Fair Lady“ auf dem ersten Platz - gefolgt von der „Rocky Horror Show“ und „Anatevka“, wie Bolwin mitteilt. Auch die Musicals „Hair“, „Evita“ und „Cabaret“ schafften es in die Top-Ten der gespielten Stücke.

„Das Musical ist eine populäre Kunstform, die sich dem Zeitgeist viel schneller annehmen kann“, sagt der Vorsitzende der Deutschen Musical Akademie, Norbert Hunecke, in Berlin. Das Genre hat sich seine Berechtigung in der deutschen Theaterwelt verdient. „Heutzutage gibt es immer mehr Ensemble-Positionen für Musicaldarsteller an Stadttheatern“, sagt Hunecke. „Musicalleute werden nicht nur für Musicals eingesetzt“, fügt er hinzu. Doch die Bezahlung der Darsteller könne besser sein. „Ein „Tony“ in „West Side Story“ verdient noch lange nicht das, was ein Opernsänger bekommt“, sagt Hunecke.

„Mamma Mia!“ läuft noch bis zum 5. Oktober. Das Broadway-Musical „Chicago“ folgt am 6. November.

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