Die Musiker des Abends Foto: Monika Schwarz

Mit einem festlichen Lehrerkonzert im Ringhof feierte die Musik- und Kunstschule (MuK) Region Freudenstadt den Auftakt zu ihrem 20-jährigen Bestehen.

Die 200 Plätze im Ringhof haben kaum gereicht, um all den Konzertbesuchern Platz zu bieten. Unter dem Motto „Lieblingsmusik“ erlebten sie einen facettenreichen musikalischen Streifzug durch die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts, bei dem die Lehrer der Schule eindrucksvoll ihr hohes musikalisches Niveau unter Beweis stellten. Darüber hinaus ihre große künstlerische Leidenschaft, die sie den Schülern im Unterricht vermitteln.

 

Deren Familien, aber auch Gemeinderäte und zahlreiche Unterstützer der Schule wie Schopflochs Bürgermeister Thomas Staubitzer und Kreissparkassenvorstandsvorsitzender Werner Loser, darüber hinaus die Freudenstädter Stadtspitze mit Bürgermeister Wolfgang Fahrner und Oberbürgermeister sowie Schirmherr Adrian Sonder wurden von Schulleiterin Mikela Becker mit einem kurzen Klavierintro begrüßt.

Musik als Verbindung

„Musik verbindet Generationen, Herkunft und kulturelle Unterschiede. Das erleben wir an unserer Schule seit vielen Jahren“, betonte Becker. Ihre Lehrkräfte bezeichnete sie als „eines der wichtigsten Fundamente der Schule“, als sie ihnen und all den Unterstützern dankte.

Schirmherr Sonder würdigte die Schule als festen Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region. Nach bewegten Jahren für die MuK könne er aktuell aber leider nicht versprechen, dass es in Zukunft ruhiger wird. „Ich hoffe aber, es wird zumindest ein wenig ruhiger“, so Sonder.

Finanzielle Unterstützung

Ausdrücklich dankte er den Sponsoren und der Stadt Dornstetten sowie den Gemeinden Pfalzgrafenweiler, Schopfloch und Wörnersberg für die finanzielle Unterstützung der Schule in den aktuell herausfordernden Zeiten.

In unterschiedlichen Ensembles präsentierten die Lehrkräfte anschließend Werke von Carl Maria von Weber, Jules Mouquet, Robert Schumann, Sergej Rachmaninoff, Astor Piazolla sowie Duke Ellington und Bob Russell. Sie sorgten damit für begeisterten Applaus und auch zahlreiche Bravo-Rufe im Publikum.

Die drei Frauen am Klavier Foto: Monika Schwarz

Dies beispielsweise, als sich Becker gemeinsam mit Natalia Foiering und Diana Yufa ans Klavier setzte, um Rachmaninoff zu spielen. Oder als Foiering und Yufa voller Leidenschaft Piazollas „Libertango“ präsentierten.

Seit 20 Jahren an der Schule

Neben ihnen sorgten auch Pianistin Julia-Laura Andrei, wie Yufa bereits seit 20 Jahren an der Schule, sowie Dominika Richter am Violoncello, Nadine Nestler an der Querflöte und Hurhen Bareshian an der Klarinette für große Begeisterung, bevor die sechsköpfige Combo mit Joachim Schäfer (Saxofon), Zalán Antal (Trompete), Christof Ruetz (Posaune), Florian Blau (E-Bass), Thomas Früchtl (Klavier) und Márton Sipas (Schlagzeug) das Konzert mit einem abschließenden Höhepunkt, der Würdigung des Jazzpianisten und Komponisten Duke Elingtons beendeten.

Der anschließende Stehempfang lud dazu ein, nach der Zugabe noch zu bleiben.