Der SSV Schönmünzach hat in der zweiten Tischtennis-Bundesliga zwar erneut verloren, doch die Spielerinnen zeigten beim 3:6 gegen TSV 1909 Langstadt II eine starke Leistung.
Auch wenn es für den Zweitligaaufsteiger aus Schönmünzach (nicht ganz unerwartet) die dritte Saisonniederlage setzte, so zeigt die Stimmungskurve beim SSV nach dem sehenswerten Auftritt gegen Langstadt steil nach oben.
Beispiel gefällig? Nachdem Laura Kaim und Magdalena Hübgen im Doppel ihren ersten Matchball gegen Inka Dömges und Amelie Guzi Jia verwandelt hatten, brachen bei den 75 Zuschauern in der Murgtalhalle alle Dämme. „Die Standing Ovations erinnerten fast an unseren Triumph im letzten Jahr, als wir die Meisterschaft klarmachten“, zeigte sich SSV-Vorstand Klaus Frey begeistert und er fügte an: „Das Publikum bei uns ist einfach klasse.“
Ohne Julia Kaim
Überhaupt präsentierten sich die SSV-Frauen, die ohne die erkrankte Julia Kaim antreten mussten, von ihrer starken Seite. Am Spitzenpaarkreuz konnten Laura Kaim und Magdalena Hübgen ihre jeweiligen Niederlagen gegen Janina Kämmerer mit beeindruckenden Auftritten gegen Alena Lemmer egalisieren.
Die 17-jährige Magdalena Hübgen setzte dabei beim 11:0 im vierten Satz gegen Lemmer zu einem richtigen Feuerwerk an. An den hinteren Positionen hatten die Gäste jedoch ein spielerisches Übergewicht zu verzeichnen, Antonia Bernhard und Leonie Müller bissen sich in ihren Einzeln die Zähne aus. „Das hintere Paarkreuz unserer Gäste war mit Spielerinnen bestückt, die im Ranking deutlich mehr Punkte aufweisen als unsere“, erklärte Klaus Frey. Dennoch, so Frey weiter, könne man auf dieses Ergebnis aufbauen.
Am kommenden Wochenende begibt sich das SSV-Quartett erstmals auf Reisen, erst geht es zum MTV Tostedt, dann zum TuS Uentrop.