Georg Pöhle zeigte mit seinem HBW am Mittwochabend eine starke Leistung. Auch gegen Coburg will er mit seinem Team am Ende jubeln. Foto: Eibner-Pressefoto/Jan Rollinger

Der Tabellenzweite der zweiten Handball-Bundesliga, der HBW Balingen-Weilstetten, empfängt am Samstagabend (19.30 Uhr) den Siebten aus Coburg.

Mit einer defensiven Gala-Vorstellung am Mittwochabend beim TuS N-Lübbecke konnten die Handballer des HBW Balingen-Weilstetten den dritten Sieg in Serie einfahren und damit weiterhin ihren Anspruch auf einen Aufstiegsplatz untermauern. Beim 27:25-Auswärtserfolg zeigten die „Gallier“, was nötig ist, um auch aus engen Spielen als Sieger hervorzugehen.

 

Aus einer kompakten Defensive heraus konnte mit fortlaufender Spieldauer das eigene Tempospiel etabliert und so der Grundstein für den doppelten Punktgewinn gelegt werden.

Zeit zum Ausruhen hat der Tabellenzweite allerdings nicht. Nach der rund 600 Kilometer langen Heimfahrt in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag steht nun am Samstagabend das nächste Topspiel für die Schützlinge von HBW-Cheftrainer Matthias „Matti“ Flohr an.

„Wir machen eine Kombination aus Regeneration und Vorbereitung, anschließend eine normale Abschlusseinheit. In englischen Wochen ist das immer ein Balanceakt, aber das gehört dazu“, erklärt der erfahrene Übungsleiter der „Gallier“ mit Blick auf das Duell mit dem HSC 2000 Coburg, der als Tabellensiebter anreist und gegen den in der heimischen Mey Generalbau Arena der vierte Sieg in Serie eingetütet werden soll.

HBW vor Coburg gewarnt

Hier ist jedoch doppelte Vorsicht geboten, denn die Coburger hatten am vergangenen Mittwoch den Tabellenführer aus Bietigheim zu Gast und spielten diesen im ersten Durchgang regelrecht an die Wand. Eine 13:9-Halbzeitführung war die Folge. Im zweiten Abschnitt mussten die Coburger allerdings dem intensiven Spiel des ersten Durchgangs Tribut zollen und man hatte am Ende mit 22:27 das Nachsehen.

Zudem gingen die Flohr-Schützlinge im Hinspiel bei der 28:37-Niederlage in Coburg regelrecht unter. „Coburg verfügt über einen sehr guten Kader“, betont der 43-Jährige und ergänzt: „Pavels Valkovskis hat bereits einen Erstliga-Vertrag unterschrieben, Mikael Helmersson will diesen Schritt ebenfalls gehen. Das sind zentrale Spieler mit enormer Qualität.“ Beide prägen das Offensivspiel des HSC maßgeblich und übernehmen viel Verantwortung.

Hinzu kommt eine robuste, körperbetonte Abwehr, die wenig Räume anbietet und mit viel Physis agiert. Die HBW-Akteure müssen daher von Beginn an und möglichst über die komplette Spielzeit hinweg hellwach sein und die nötige Geduld im Angriffsspiel an Tag legen, um am Ende erfolgreich zu sein.