Mex Raguse (mit Ball) und sein HBW Balingen-Weilstetten zeigten in Ferndorf eine ansprechende Leistung. Am Ende konnte sich der Tabellenzweite mit 32:24 gegen Tom Jansen (links) und Josip Eres durchsetzen. Foto: Eibner-Pressefoto/Rene Weiss

Der HBW Balingen-Weilstetten setzt seine Serie fort und gewinnt beim TuS Ferndorf mit 32:24.

Die kurze Länderspiel-Pause brachte die Handballer des HBW Balingen-Weilstetten bei ihrem Gastspiel in Ferndorf nur kurzzeitig aus dem Tritt.

 

Nach einer 3:1-Führung der Hausherren zog der Tabellenzweite, der mit der Empfehlung von sechs Siegen aus den vergangenen sechs Partien anreiste, das Tempo an und sorgte mit einem 9:2-Lauf schnell für klare Verhältnisse.

Obwohl es im Positionsangriff der „Gallier“ überhaupt nicht lief, waren es die einfachen Tempo-Gegenstoß-Tore, die die Führung für den Tabellenzweiten immer weiter anwachsen ließ.

Daniel Rebmann bombensicher

Mitentscheidend für die klare 16:10-Halbzeit-Führung der Gäste waren aber auch die erneut sehr starke Torhüterleistung von Daniel Rebmann, der 40 Prozent der gegnerischen Würfe im ersten Abschnitt abwehren konnte und die Abschlussquote der Außenspieler Sascha Pfafftheicher (3/3) sowie Tim Ruggiero-Matthes (3/3), die all ihre Versuche in Tore ummünzen konnten.

Im zweiten Durchgang agierte der Tabellenzweite weiter im Stile einer Spitzenmannschaft. Zwar konnten die Gastgeber ihre Offensivaktionen etwas erfolgreicher gestalten, doch so richtig Spannung sollte nicht mehr aufkommen. In Spielminute 46 war es Yonatan Dayan, der mit einem Rückraumschlagwurf auf 24:16 für die Gäste stellte und somit für eine Acht-Tore-Führung sorgte. Merlin Fuß sorgte anschließend für das 27:18, ehe den Hausherren ein 4:1-Lauf gelang.

HBW-Cheftrainer Matthias „Matti“ Flohr drückte den Auszeit-Buzzer und unterband so die Stimmung in der Sporthalle Stählerwiese, die kurzfristig aufkam. Nun wurde auf beiden Seiten durchgewechselt und der Spielfluß kam etwas ins Stocken.

Am Ende ein klare Sache

Am Ende durften sich die Gäste dann nicht nur über einen 32:24-Auswärtssieg freuen, der ihnen zwei wichtige Punkte im Aufstiegskampf einbrachte, sondern auch über die Tatsache, dass Nordhorn-Lingen am Freitagabend die Gäste vom HC Elbflorenz mit 32:31 bezwingen konnten. Somit beträgt der Vorsprung der „Gallier“ auf den dritten Tabellenplatz nun vier Punkte.

Elias Huber erleichtert

„Wir wussten, dass es hier in Ferndorf sehr schwer werden wird. Unser Tempo-Spiel und unser breiter Kader haben uns dann natürlich sehr geholfen, um hier die zwei Punkte mitzunehmen“, so Elias Huber direkt nach dem Spiel.