Laut Landeserdbebendienst ereignete sich das Beben in der Region zwischen Burladingen und Jungingen um kurz vor 6 Uhr am Morgen und erreichte eine Stärke von 2,5 auf der Richter-Skala. (Symbolfoto) Foto: klee048/ Shutterstock

Beben in Region zwischen Burladingen und Jungingen um kurz vor 6 Uhr am Mittwochmorgen.

Burladingen - Im Zollernalbkreis hat am Mittwochmorgen erneut die Erde gebebt. Laut Landeserdbebendienst ereignete sich das Beben in der Region zwischen Burladingen und Jungingen um kurz vor 6 Uhr am Morgen und erreichte eine Stärke von 2,6 auf der Richter-Skala.

Das Hypozentrum lag etwa sieben Kilometer unter der Erdoberfläche. Es gingen etwa 250 sogenannte Wahrnehmungsmeldungen ein. Der Landesdienst stuft das Beben als schwach ein. Von Schäden war zunächst nichts bekannt.

Erdbeben in Region keine Seltenheit

Am 1. Dezember hatte es in der gleichen Region ein Beben der Stärke 3,9 gegeben. Damals hatte der Erdbebendienst rund 6000 Meldungen erhalten. Seitdem verzeichneten der Landeserdbebendienst neun weitere Beben. Allesamt schwächere Erschütterungen, die sich zwischen den Stärken 0,5 und 1,2 auf der Richter-Skala bewegten.

Erdbeben sind im Zollernalbkreis keine Seltenheit. Bereits im Januar hatte ein Beben der Stärke 3,7 nach einer Serie unzähliger kleiner Erdbeben für große Aufregung gesorgt. Damals waren die Erschütterungen bis zu 60 Kilometer weit zu spüren. Im Juni registrierten die Seismografen dann ein Beben der Stärke 2,6 bei Bitz.

Das bislang schwerste Erdbeben in der Region wurde vor mehr als 40 Jahren registriert: Im September 1978 riss ein Beben der Stärke 5,7 die Albstädter aus dem Schlaf, die Erschütterungen waren damals hunderte Kilometer weit zu spüren.