Heftiger Zusammenstoß: Der mutmaßliche Unfallverursacher musste aus seinem Auto (vorne) herausgeschnitten werden. Foto: Späth/Einsatz-Report 24

Folgenschweres Wendemanöver: Bei einem Unfall auf dem Lahrer Autobahnzubringer wurde in der Nacht auf Samstag ein halbes Dutzend Menschen verletzt - die Hälfte davon schwer.

Nach bisherigen Erkenntnissen, teilte die Polizei noch in der Unfallnacht mit, war ein 18-jähriger VW-Fahrer gegen 1 Uhr von der Raiffeisenstraße auf die B415 in Richtung Allmannsweier aufgefahren. Nach kurzer Zeit auf dem A5-Zubringer wendete er seinen Wagen, um in die Gegenrichtung stadteinwärts zu fahren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem von dort kommenden Skoda einer 54-Jährigen.

Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde durch den Aufprall schwer, seine beiden Mitfahrer leicht verletzt. Im Fahrzeug der Mittfünfzigerin erlitten zwei Insassen schwere und die Fahrzeugführerin selbst leichte Verletzungen. Alle Unfallopfer mussten laut Polizei vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Strecke für zwei Stunden gesperrt

Neben fünf Rettungswagen und einem Notarzt war auch die Lahrer Feuerwehr an der Unfallstelle im Einsatz. Die Helfer befreiten den 18-Jährigen aus seinem Auto. Für die Unfallaufnahme musste die B415 für rund zwei Stunden gesperrt werden. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 30.000 Euro.