Die Kinder erhielten als Erinnerung an ihre Spende eine kleine Europa-Park-Maus. Foto: Birkle

Die Kommunikanten aus der Seelsorgeeinheit Maria Frieden haben auf ihre „Dankegeschenke“ bei der Erstkommunion verzichtet und sie stattdessen an die Organisation „Einfach helfen“ gespendet.

Nach den Beschränkungen der Corona-Pandemie konnten in diesem Jahr die Feiern zur Erstkommunion wieder ohne Beschränkung vorgenommen werden. Gemeinsam in einem Gottesdienst, gemeinsam in der Vorbereitung in den Gruppen und mit besonderen Aktivitäten.

So konnten nun die Kommunionkinder aus der Seelsorgeeinheit Maria Frieden zusammen mit Gemeindereferentin Rosi Haas die nach eigener Entscheidung erfolgte Spende aus dem Verzicht von Danke-Geschenken und eigene Spenden an „Einfach helfen“ übergeben. 1200 Euro aus Mahlberg/Schwanau und 500 Euro aus Kippenheim sind dafür zusammen gekommen.

Mauritia Mack dankt den Kindern

Sowohl in der Schule als auch in den Vorbereitungszeiten auf die Erstkommunion hatte Gemeindereferentin Haas mit den Kindern über die Not von Kindern in der Region gesprochen, die Hilfe brauchen und diese unmittelbar durch „Einfach helfen“ erhalten.

So beispielsweise die sechs Jahre alte Kira, die sehr schwer erkrankt ist. Und auch die vierjährige Lavrina. Vom Schicksal und der Not aus der Erkrankung geprägt, haben die Kinder deshalb beschlossen, ihre Spende für diese Kinder zur Verfügung zu stellen und so Kira und Lavrina unmittelbar zu helfen.

Mauritia Mack hatte die Kinder samt Begleiter im Tipi-Dorf des Europa-Parks begrüßt und war erfreut, dass die Kinder ihre Entscheidung für eine Spende getroffen hatten. „Damit kann durch ,Einfach helfen’ den Menschen in der Region, und hier besonders den beiden schwer kranken Kindern, unmittelbar Hilfe zu Teil werden, die in ihrer Krankheit nicht alleingelassen, sondern unterstützt werden.“