Ein Riesenerfolg war am Wochenende das zwölfte Fischbacher Langstrecken-Mofarennen. Die „17 ¾-Stunden von Fischbach“ lockten wieder tausende Besucher auf das zur kleinen Zeltstadt mutierte Rennsportgelände im sonst idyllischen „Mörzenbrunnen“.
52 Teams waren am Start und hofften, nach 17¾-Stunden den Siegerpokal hochhalten zu können. Am Ende gewann das Team „Rechts auf Laut“ mit 313 gefahrenen Runden knapp vor dem Team „Das Provisorirum“ mit 312 Runden vor dem Team „Lausbuäbä“ mit 298 Runden.
Das Team „Brunner“ als Titelverteidiger musste ich in diesem Jahr mit 275 gefahrenen Runden mit Platz sechs begnügen. Bestes reines Damenteam war das „Hiesli Vieh“ auf Rang 20.
Schon zwei Stunden vor dem Start am Samstagabend glichen die Zufahrtsstraßen zu den Parkplätzen im Bubenholzweg einer einzigen Blechlawine.
Lädierte Knochen
Keiner wollte sich den spektakulären Start entgehen lassen, der im Gegensatz zu 2022 glimpflich verlief. Ganz ohne Unfälle ging es jedoch auch in diesem Jahr nicht ab. Letztlich verliefen diese trotz einiger lädierter Knochen einigermaßen glimpflich.
Den Startschuss gaben Bürgermeister Martin Ragg und Ortsvorsteher Thomas Bantle, die zuvor zusammen mit Rennsportleiter Daniel Lipp, die zahlreichen begeisterten Zuschauer in Fischbach willkommen geheißen hatten.
Dabei waren Ragg und Bantle voll des Lobes für die Organisatoren sowie die rund 350 Helfer, die in allen Bereichen aktiv waren und die Ragg als „die wahren Champions“ bezeichnete.
Ein Besuchermagnet
Die zahlreichen Besucher genossen genau wie die Crews der teilnehmenden 52 Teams die ganz besondere Rennsportatmosphäre der „17¾-Stunden von Fischbach“, die sich wieder einmal als riesiger Besuchermagnet erwiesen.
Schon ab dem Samstagmorgen herrschte in Fischbach angesichts der Anreise der 52 Teams reger Verkehr. Nachdem die Teams die Anmeldeformalitäten und den Bezug der Boxengasse erledigt hatten, fanden das Fahrerbriefing, das freie Training, die technische Abnahme und das Qualifikationstraining statt. Und als es in Richtung des um 18.15 Uhr vorgesehenen Starts ging, strömten die Besucher aus allen Himmelsrichtungen zum Rennsportgelände.
Anspruchsvolle Strecke
Das Streckenteam hatte sich wieder einiges einfallen lassen, diverse Kurven, und auch Bodenwellen gehörten ebenso dazu, wie ein großer, extra für die Besucher zum gefahrlosen Wechseln der Streckenseiten eingerichteter untertunnelter Hügel, über den die Mofas so ganz nach dem Geschmack des rennsportbegeisterten Publikums derart schwungvoll rasten, dass man sich schon etwas Sorgen um die Fahrer und auch die Mofas machen konnte.
Start nach „Le Mans“
Pünktlich um 18.15 Uhr war es soweit: es folgte der spektakuläre Start nach „Le Mans“, bei dem die Fahrer an der Strecke stehend zunächst zu ihren gegenüber des Weges je nach Qualifikationsrang aufgestellten Mofas sprinten und den Motor des Mofas starten mussten, ehe es dann losging.
Beim Zieleinlauf und der Siegerehrung am Sonntagmittag gab es für alle Teams viel Beifall. Und nachdem die Fahrzeuge der besten fünf Teams noch einmal genau überprüft worden waren, folgte eine tolle und stimmungsvolle Siegerehrung als Abschluss.
Freinacht ein Renner
Hoch her ging es auch in der Freinacht von Samstag auf Sonntag. Im Festzelt konnten die vielen Motorsportfreunde und Nachtschwärmer die angebotene „Race-Party“ mit DJs und Lasershow genießen.
Abbau beginnt sofort
Mit Blick auf den angekündigten Regen wurde unmittelbar nach dem begeistert gefeierten Zieleinlauf sofort mit den Aufräumarbeiten und dem Abbau begonnen.