Bürgermeister Ferdinand Truffner beschreibt, wie die neue Skulptur aussehen soll. Foto: Lück

Das wird der nächste Hammer zum Jubiläum 1250 Jahre Empfingen: Eine fast sieben Meter hohe Kunstskulptur wird beim großen Festakt am Ortseingang enthüllt.

Empfingen - Liebevoll und stolz schaut Bürgermeister Ferdinand Truffner auf das Modell in seinem Büro. Sagt: "Der goldene Teil der Skulptur steht für Empfingen, die blauen Teile für Wiesenstetten und Dommelsberg. Aus drei Teilen wird ein Ganzes. Und dieses Kunstwerk wird den Ortseingang schmücken. Meine Hoffnung ist, dass diese Skulptur uns mindestens bis zum 1300-Jahr-Jubiläum erhalten bleibt!"

Gestaltet ist die Skulptur von Tobias Kammerer. Dem Künstler, der schon die Aussegnungshalle in Empfingen mit seinen feurigen Farben zu einem würdigen Abschiedsort verwandelt hat. Ein schwarzes Kreuz, dazu Gelb und Rot. Die Farben des Feuers ("Asche zu Asche"), aber auch die Farben der Liebe und der Hoffnung.

Jetzt das zweite, große Werk. Eine moderne Skulptur. Betonsockel, die flügelartigen Teile sind aus Verbundsicherheitsglas in Gold und Blau. Diese Farben sind nicht nur dem Wappen von Empfingen entliehen.

Künstler Kammerer: "Einer aufstrebenden Gemeinde wie Empfingen gilt es, eine emporkommende Skulptur für die 1250-Jahrfeier zu bauen. Dem Ehepaar Pius und Irene Brändle ist es zu verdanken, dass diese einmalige Kunst zustande kommen kann. Das Gold steht für die Wehrsteiner Kreuzritter und deren Burg, eng verbunden mit Empfingen. Gold symbolisiert die Wertbeständigkeit. Das Blau hingegen steht für Treue und Zuverlässigkeit – für ein Kleinzentrum zwischen Lebensader und Zuverlässigkeit." Die neue Skulptur – schon jetzt ein Schmuckstück im Modell. Durch die transluzenten Glaselemente wird sie bei Tag oder Nacht sicherlich leuchten. Truffner: "Dank einer großzügigen Spende des Ehepaars Irene und Pius Brändle können wir am Ortseingang eine einmalige und hochwertige Glasskulptur installieren."

Platz für Namensschilder

Noch besser: Im Betonsockel ist Platz für Namensschilder. Bürgermeister Truffner: "Auf dem Sockel hat es Platz für Namensschilder von jedem Bürger Empfingens. Wir wollen jedem Bürger die Möglichkeit geben, sich hier zu verewigen. Jeder, der mindestens 200 Euro für das Jubiläum spendet, bekommt ein Namensschild. Wir wollen es ordentlich krachen lassen zum Geburtstag!"

Das neue Kammerer-Werk – das perfekte Symbol für Empfingen. Und es soll am Höhepunkt des Empfingen-Jubiläums enthüllt werden – bei der Hohenzollern-Serenade am 24. September. Truffner hat jede Menge (Polit-)Prominenz zu diesem Schauspiel mit historischem Fackelzug und Musik-Zügen in historischen Uniformen eingeladen. Der Burgherr von Hohenzollern wird die Parade abnehmen.

Truffner: "Ich habe schon den Bundespräsidenten angeschrieben und die Antwort bekommen, dass das Amt noch nicht zusagen kann. Weil im Frühjahr ein neuer Bundespräsident gewählt wird. Klar, dass wir da dran bleiben!"

PS: Wer sich die 200 Euro-Spende für die Jubiläumsfeier nicht leisten kann – nicht schlimm. Bürgermeister Truffner: "Wir suchen auch jede Menge helfender Hände, die mit anpacken!"

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