Die „ABBAManiacs“ sorgten in der Stauseehalle für Partylaune. Foto: Dennis Breisinger

Den Schömberger Handels- und Gewerbeverein (HGV) gibt es seit 125 Jahren. Dieses stattliche Jubiläum wurde auch mit einem Galaabend in der Stauseehalle gefeiert.

„Das ist ein super Event vom Schömberger Handels- und Gewerbeverein“, zeigte sich Bürgermeister Karl-Josef Sprenger begeistert. Sprenger stand mit dieser Meinung nicht alleine da.

 

Denn im Rahmen der 125-Jahr-Feier des HGV Schömberg war beim Galaabendin der Stauseehalle mit „ABBAmaniac“ ein echter Hochkaräter zu Gast: Die Gruppe setzt Maßstäbe in Sachen Abba-Tribute-Bands.

Nicht nur die Altersklasse von Sprenger, der „mit dieser Musik aufwuchs“, sondern auch wesentlich Betagtere und Jüngere fanden sich in der rappelvollen Stauseehalle ein. Das zeigte, dass auch 50 Jahre nach dem Durchbruch des Schwedischen Quartetts mit dem Sieg beim Eurovision Song Contest mit „Waterloo“ die Skandinavier nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt haben.

Der Fokus lag auf den großen Erfolgen der Schweden. Foto: Dennis Breisinger

Das gilt, obwohl das  neunte Studioalbum „Voyage“ 2021 ein Ladenhüter war: Auf die Frage eines Bandmitglieds, wie viele Besucher „Voyage“ ihr eigen nennen, hob sich nur eine Hand. „Sonst sind es bei anderen Auftritten zumindest fünf“, meinte der Musiker süffisant.

"ABBAmaniac" verkörpert Band wie kein anderer

Deshalb wurden die Lieder von „Voyage“ nur nebenbei performt. Der Fokus lag auf den unzähligen großen Erfolgen der vier Schweden.

Abba könnten gesangs- und showmäßig wahrscheinlich kaum besser verkörpert werden als von „ABBAmaniac“. Auf der Bühne standen: Jenny Hirt, laut eigener Aussage das „Xangsgörl“, Madeline Fausel, Werner Schuler, Horst Fausel, Thomas Villing und Thomas Diefenbacher.

Ziel erreicht: drei Generationen feiern mit Foto: Dennis Breisinger

Sie wollten „die Lieder von Abba an alle Generationen bringen und wieder aufleben lassen“, wie Hirt sagte. Schuler ergänzte: „Wir wollen unseren Spaß und die Freude an der Musik von Abba auf alle überspringen.“ Madeline Fausel wollte „ein Stück Glitzer zurück auf die Bühne zu bringen“ und Horst Fausel „allen Generationen den Glamour der 70er und 80er nahebringen“.

Show soll Generationen verbinden

Schlagzeuger Villing hofft, mit der Musik die „Generationen zu verbinden“ und Bassist Diefenbacher wollte „eine große Party feiern“. All diese Wünsche gingen absolut auf, denn der „Bock auf Rock’n’ Roll“ war vorhanden und die Tanzschuhe waren eingepackt. So war auch die Tanzfläche durchweg sehr gut gefüllt. Nebenbei erwiesen sich die „Maniacs“ als wandelnde Abba-Lexika und begeisterten ihr Publikum.