Eindrucksvolles Festbankett mit vielen geladenen Gästen zum Auftakt des Jubiläums 125 Jahre Teilortswehr Nußbach.
Vollbesetzt war die Halle, rund 300 geladene Gäste erlebten die Feierlichkeiten aus diesem Anlass. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politik erwiesen der Teilortswehr ihre Referenz.
Die Trachtenkapelle Nußbach stimmte musikalisch auf den Abend ein. Teilortskommandant Patrik Hettich hieß die Gästen herzlich willkommen. Neben den Abordnungen der Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis begrüßte Hettich noch weitere Ehrengäste, wie Landrat Sven Hinterseh, Bürgermeister Sven Ketterer aus Triberg, Kreisbrandmeister Florian Vetter, den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Sascha Eichkorn und Gesamtkommandant Martin Schätzle. Kurzfristig entschuldigt haben sich die Bundestagsabgeordnete Frau Derya Türk-Nachbauer sowie die Landtagsabgeordnete der Grünen Martina Braun.
In der folgenden Festrede betont Bürgermeister Sven Ketterer aus Triberg den Willen der Stadt, die Wehr finanziell zu unterstützen. Er könne den Mitgliedern der Wehr nur danken für ihre Einsatzbereitschaft, beginnend mit der Aus- und Weiterbildung und dem Pflichtgefühl, in Not geratenen Menschen zu helfen.
Er erwähnte außerdem die Kameradschaft, in diesem Falle besonders die zahlreichen Stunden, die die Mitglieder an Eigenarbeit an ihrem Feuerwehrhaus verbrachten. Er wünsche, dass die Erfolgsgeschichte so weitergehe, und die Zusammenarbeit wie bisher funktioniere.
Aus der neu erstellten Chronik berichtete in Wort und Bild Josef Herdner. Er erwähnte die grundlegenden Änderung der Entwicklung, nicht nur in der Technik, auch im Dorf, was derzeit ganz andere Bedingungen voraussetze. Ein Zusammenhalt in der langen Zeit des Bestehens zeige sich, dass in diesen 125 Jahren nur sieben Kommandanten die Wehr leiteten.
Sieben Kommandanten
Herzliche Grußworte überbrachte Landrat Sven Hinterseh, Dankesworte für die ehrenamtliche Tätigkeit, Tag und Nacht in Bereitschaft zur Hilfeleistung zur Verfügung zu stehen, so hob er die Bedeutung des Zivilschutzes hervor. Außerdem hatte er ein Lob an die Dorfgemeinschaft, unter anderem mit dem Blick darauf , wie die Trachtenkapelle an diesem Abend musikalisch unterstützte oder die Narrenzunft die zahlreichen Gäste bewirtete.
Kreisbrandmeister Florian Vetter sprach von der weit reichenden Arbeit dieser Teilortswehr, er wies auf die Überlandhilfen und die schwierige topographische Lage gerade im Bereich der Schwarzwaldbahn hin, was gute Ausbildung voraussetze. Ebenso war der stellvertretende Verbandsvorsitzende Sascha Eichkorn beeindruckt, Bereitschaft zur Ausbildung, Bereitschaft am Dienste des Nächsten, der Zusammenhalt angesichts der nur wenigen führenden Köpfe in diesen 125 Jahren.
Wichtige Stütze
Als eine wichtige Stütze bezeichnete Gesamtkommandant Martin Schätzle die Nußbacher Teilortswehr mit ihren rund 40 aktiven Mitgliedern. Sie seien den Herausforderungen gewachsen, was sich auch bei gemeinsamen Proben immer zeige. Eine handgefertigte Sitzbank überreichte er zusammen mit der Teilortswehr Gremmelsbach.
Außerdem war eine Abordnung der befreundeten Wehr aus Blankenberg an diesem Abend zu Gast, sie erinnerten an die begonnene Freundschaft vor 25 Jahren beim 100-jährigen Bestehen.
Im Namen der örtlichen Vereine überbrachten der Vorsitzende der Trachtenkapelle Simon Wiesenbach und die Präsidentin der Narrenzunft Sonja Schätzle ihre Glückwünsche.
Viele Glückwünsche
Zum Schluss des Programmes waren die „Delicious“ aus Schonach mit einem flotten Tanz auf der Bühne zu sehen, was den jungen Damen viel Applaus einbrachte. Die Trachtenkapelle mit ihrem Dirigenten Gottfried Hummel bildete mit weiteren Musikstücken den endgültigen Abschluss des offiziellen Teils. Das leckere Schwarzwälder Vesper, gestiftet aus der Kameradschaftskasse der Nußbacher Teilortswehr, serviert auf gesponsertem Holzbrett samt Messer zum Mitnehmen, ließen sich die Gäste gerne schmecken.