Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Günther und Betriebsratsvorsitzende Gina Störzer freuen sich, dass fast 12 000 Euro an Spenden zusammen gekommen sind. Foto: Schebetka

Mitarbeiter der Stadtwerke Freudenstadt haben Überstunden an die Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gespendet. Die Geschäftsführung verdoppelte die Summe.

Freudenstadt - Zusammen mit einem Zuschlag des Betriebs kam ein Betrag von 12 000 Euro. Wie können die Stadtwerke Freudenstadt angesichts der dortigen Katastrophe helfen? Diese Frage stellte sich die Führungsebene der Stadtwerke mit Geschäftsführer Peter Günther gemeinsam mit dem Betriebsrat um Vorsitzende Gina Störzer, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aufgrund der angespannten Personalsituation sei die Idee verworfen worden, ein eigenes Technikerteam zum Aufbau der Strom- und Wasserinfrastruktur dorthin zu entsenden. Schnell sei der Gedanke aufgekommen, dass eine finanzielle Unterstützung den Betroffenen wohl am Meisten helfe. Daraus abgeleitet worden sei die Idee, dass Mitarbeiter einen Teil ihrer Überstunden spenden können. Der sich daraus ergebende Betrag würde dann vom Unternehmen verdoppelt. Ein Großteil der Mitarbeiter hätten sich an der freiwilligen Aktion beteiligt. "Unsere Mitarbeiter verzichten auf 230 Überstunden. Dies entspricht einem Gesamtbetrag von fast 6000 Euro", so die Betriebsratsvorsitzende Gina Störzer begeistert.

Betrag verdoppelt

Durch die Verdopplung durch die Stadtwerke kann deren Geschäftsführer Peter Günther einen Gesamtbetrag von knapp 12 000 Euro verkünden, der nun an die Opfer der Flutkatastrophe gespendet wird. Über die Organisationen "Aktion Deutschland Hilft", Deutsches Rotes Kreuz und "Herzenssache" werden die Spenden an die Betroffenen weitergeleitet.