Die SG Empfingen fährt am Sonntag zum Kellerkind TuS Metzingen. Foto: Wagner

In die Stadt des Fabrikverkaufs nach Metzingen muss die SG Empfingen am Sonntag fahren. Der Aufsteiger bildet zusammen mit dem mit Namensvetter Ergenzingen das Schlussduo in der Staffel 3 mit sechs Punkten.

TuS Metzingen - SG Empfingen (Sonntag, 15 Uhr) - "Die haben im Moment noch etwas Schwierigkeiten, sich aber mit Spielern verstärkt, die alle schon höherklassig am Ball waren. So sagt der Tabellenstand für mich nicht allzu viel aus. In der Landesliga musst du eh in jedem Spiel 100 Prozent bringen, mit 80 oder 90 Prozent der Leistung verlierst du gegen jeden Gegner", so ein Philipp Wolf, der außerdem mit den herbstlichen Widrigkeiten im Team zu kämpfen hat, die zu dieser Zeit häufig auftreten. Das sind Ausfälle durch Verletzungen, Erkältungen und Studienbeginn. Zudem hatte man zuletzt noch keine Nachrichten betreff der Sperren für Matthias Müller und Timo Theurer.

Bereits 20 Gegentreffer

Die Gastgeber erleben derzeit eine Negativserie und konnten die letzten sechs Begegnungen nicht gewinnen, zuletzt gab es eine 4:2-Niederlage bei den nicht so hoch gehandelten Deißlingern. Den bisher einzigen Dreier holten die Jungs von Coach Zizino Teixeiro Rebelo ausgerechnet am dritten Spieltag gegen den TuS Ergenzingen. Auffallend ist das die Abwehr mit 20 Gegentreffern nicht gerade sattelfest zu sein scheint. So wird die SG Empfingen versuchen, nach dem souveränen 3:0-Erfolg gegen einen allerdings offensiv schwachen SV Zimmern, mit einem Dreier aus dem Otto-Dipper-Stadion heimzukehren.

Nicht chancenlos

Personell muss Philipp Wolf das Abschlusstraining abwarten, wer ihm zur Verfügung steht. Gegen Zimmern spielte Noah Scheurenbrand wieder ein paar Minuten, sodass er eine Alternative ist. Christian Gier fällt dagegen weiterhin aus. Knüpft man an die Leistung des letzten Spiels an, ist man auch in Metzingen nicht chancenlos.