Eines der letzten Projekte im Calwer Stadtgarten sieht inzwischen fertig aus: die Holztribüne neben dem Georgenäum. Diese soll künftig als eine Art Bühne für Veranstaltungen dienen.
Seit mehr als zwei Jahren wird im Calwer Stadtgarten fleißig gearbeitet.
Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Wege im Georgenäumsgarten wurden neu gemacht, Sitznischen mit Bänken und Trockenmauern errichtet. Die Stellflächen auf der Schillerstraße, die früher „Lehrerparkplätze“ genannt wurden, sind verschwunden. Pflastersteine statt Asphalt sind dort nun zu finden.
Stadtgarten erblüht
Nicht zu vergessen auch der Panorama-Holzsteg, der unterhalb der Altburger Straße am Hang entlang verläuft und seit Mitte Februar 2025 begehbar ist.
Und die zahlreichen Büsche und Bäume, die im Frühjahr zeigen dürften, wie der Stadtgarten buchstäblich neu erblüht.
Zuletzt waren fast ausschließlich noch Kleinigkeiten zu erledigen. Eine davon sieht nun ebenfalls fertig aus: die kleine „Theaterfläche“ in der Mulde beim Georgenäum. Vor wenigen Tagen montierten Arbeiter dort eine Bühne aus Holz. Hier soll künftig Platz für Künstler sein, die bei Veranstaltungen auftreten können.
Was jetzt noch fehlt, sind die riesigen Rutschen, die als Abkürzungen dienen sollen. Zwei sind geplant; eine längere (32 Meter), die am Weg oberhalb des Einstiegs des Panorama-Holzsteges startet, und eine kürzere (17 Meter) eine Wegbiegung darunter. Die Einstiegsbereiche dafür stehen bereits seit längerem.
Doch die Umsetzung der Rutschen, das erklärte unlängst David Mogler, Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters und Wirtschaftsbeauftragter, „gestaltet sich aufgrund der Topografie schwieriger als vermutet“ – weil der Hang teils nicht steil genug ist. Im Mai soll nun aber alles fertig werden.
1,5 Millionen Euro flossen und fließen insgesamt in die Umgestaltung des Stadtgartens; 90 Prozent davon kommen aus einem Förderprogramm des Bundes.