Das Spiel von 08-Mittelfeldspieler Christian Derflinger (links) gegen den KSC – hier im Duell mit Philipp Sonn – war für die Zuschauer eine Augenweide. Foto: Michaela Anderer

Besonders auch Christian Derflinger war die Spielfreude gegen den Karlsruher SC deutlich anzumerken. An drei Toren war der Villinger Techniker beteiligt.

Im schmucken Karlsruher Badenia Stadion lief die 78. Minute. Ein bis dahin überlegener FC 08 führte „nur“ mit 1:0. Bis, ja bis Christian Derflinger den Ball per Direktabnahme mit einem technisch anspruchsvollen Seitzieher-Schuss zum 2:0 ins KSC-Tor hämmerte. Ein Traumtor.

 

Aber nicht nur deshalb ragte der 31-Jährige aus einer starken Villinger Teamleistung noch ein wenig heraus. Gefühlt über 100 Ballkontakte hatte der starke Techniker auf dem Karlsruher Rasen gehabt. An drei Toren war er beteiligt. Wo der Ball war, war meistens auch Villingens Nummer 7. Einfach richtig stark. Eine große Spielfreude war Christian Derflinger anzumerken.

Sein Coach Steffen Breinlinger tat sich nach dem Erfolgserlebnis und der starken Teamleistung schwer, irgendeinen Spieler herauszuheben, aber er weiß natürlich, was er an dem gebürtigen Linzer alles hat: „Christian ist einfach ein Ausnahmespieler, der aus seiner Vergangenheit eine große Erfahrung mitbringt. Er besitzt eine große Übersicht und herausragende technische Fertigkeiten. Christian ist ein toller Mensch, der sich immer in den Dienst in den Mannschaft stellt.“

Das Statement von Christian Derflinger

Der gelobte Mittelfeldspieler freute sich über seinen Geniestreich zum 2:0: „Den Ball habe ich englisch gut getroffen“, sagte und lachte er. Er freut sich auch darüber, dass „wir nun in den Leistungen mehr Kontinuität hineinbekommen. Wir stehen im Spiel gegen den Ball besser, weil enger. Und nach vorne haben wir immer das Potenzial, Tore zu machen.“

Christian Derflinger hofft, dass sich dies nun beim Team fortsetzt. „Wir wollen den Schwung aus den letzten drei guten Spielen nun weiter mitnehmen. Ich sehe uns mittelfristig unter den Top 5 der Oberliga. Aber dies müssen wir uns auch weiter erarbeiten.“