Auch wenn es hier anders aussieht: Die TSG Tübingen um den Ex-Balinger Constantin Zeyer (rechts) hatte die Partie im Griff. Foto: Kara

Der Traum in die zweite Runde des WFV-Pokals einzuziehen, ist aus Albstädter Sicht schon ausgeträumt. Dabei war das 0:1 sehr umstritten.

Der Verbandsligist aus Tübingen gewann die Partie unterm Strich verdient – hatte aber durch einen stark abseitsverdächtigen Treffer und zwei weiteren Toren kurz vor und nach dem Halbzeitpfiff (45./48.) eindeutig das Momentum auf seiner Seite.

 

Der spielende Coach des FC 07, Samed Akbaba, war vor der Partie wahrlich nicht zu beneiden, musste kurzfristig auf Neuzugang Armin Maier (Muskelfaserriss in den Adduktoren) verzichten. Nicht im Kader waren Samed Güngör und Neuzugang Waleed Juned, beide sind noch gesperrt.

Hand und Abseits?

Der Führungstreffer war aus Gastgebersicht sowohl kurios als auch umstritten: Der Ball prallte Denis Mazrekaj im Mittelfeld an die Hand, dieser wartete auf den Pfiff des Schiedsrichters, der aber nicht kam: Tübingen war handlungsschneller spielte sofort weiter, und bestrafte das in der Folge. „Der Pass in die Schnittstelle unserer Abwehr war dann womöglich Abseits, egal mit wem ich nach der Begegnung gesprochen habe“, so Akbaba.

Beim 0:2 wenige Sekunden vor dem Seitenwechsel war die Heimelf großzügiger „Vorlagengeber“. Tom Vetter nickte nach nach einer Flanke zum 0:2 ein. Durch einen Konter erzielte die TSG in der 48. Minute das 0:3 – die Partie war entschieden. Es folgte im weiteren Verlauf noch ein Gegentreffer. Akbabas Fazit: „Tübingen hat am Ende das Spiel verdient gewonnen. Nun haben wir genügend Zeit uns auf das erste Punktspiel beim TSV Harthausen vorzubereiten.“

Infos zum Spiel

FC 07 Albstadt: Leitenberger; Bradara, Akbaba, Gil Rodriguez, Banda (79. Moser), Mazrekaj (65. Herceg), Anicito, (79. Laurato), Matur, Cetin, Dzaferi, Bacher. Tore: 0:1, 0:3 Alexander Harachasch (5./48.), 0:2, 0:4 Tom Vetter (45./54.) Schiedsrichter: Rico Neidinger mit Kevin Letzgus und Tarik Gekle Zuschauer: 140