Schiltach (r). Selbst mit fast 80 Jahren leitete Anni Stortz bis vor Kurzem immer noch eine Sportgruppe. Die so geannnte Montags-Frauenriege des Schiltacher Turnvereins besuchte sie am Montag um ihrer langjährigen Übungsleiterin zu gratulieren.
Anni Stortz stammt aus Pfreind in der Oberpfalz. Sie lernte den Beruf der Frisöse und kam 1951 durch ihren Beruf nach Schiltach. Zwei Jahre später schloss sie die Ehe mit Frieder Stortz.
Drei Mädchen und ein Sohn gingen aus der Ehe hervor. Der Sohn ist in jungen Jahren verstorben.
Anni Stortz war von Jugend auf eine begeisterte Sportlerin, und so war es für sie selbstverständlich, dem Schiltacher Turnverein beizutreten. Sie war immer wieder selbst in den verschiedenen sportlichen Sparten aktiv.
30 Mal hat sie das Deutsche Sportabzeichen erworben und wurde dafür vom Land Baden-Württemberg geehrt. Und auch viele weitere hohe Auszeichnungen des Vereins und der Verbände hat sie in den vielen Jahren erhalten. Sie war auch immer bereit, Funktionen im Verein zu übernehmen. So hat sie als Trainerin in der Leichtathletikabteilung gewirkt.
Vor über 40 Jahren übernahm sie die Montags-Frauenriege. Aus gesundheitlichen Gründen gab sie erst jüngst die Leitung an Edeltraud Dieterle ab, bleibt aber weiterhin der Riege eng verbunden.
Frauen gratulieren mit einem Lied
Ihr Mann war ebenfalls ein begeisterter Sportler. Mit ihm feierte sie noch die goldene Hochzeit. Er starb vor zwei Jahren.
Anni Stortz wohnt im eigenen Haus »Am Hirschen«. Hier versorgt sie ihren eigenen Haushalt. Viel Freude machen ihr ihre acht Enkelkinder und ihr Urenkel sowie die sie treu umsorgenden Kinder mit ihren Familien.
Die Frauen der Montags-Riege gratulierten mit einem Lied. Sie danken für die langjährige Trainingsarbeit, bei der auch das Gesellige nie zu kurz kam. Die Jubilarin war hoch erfreut über den Besuch der Turnerinnen und dankte mit bewegenden Worten für Gratulation und Geschenk.
25.11.2009 - aktualisiert am 25.11.2009 21:21