FREUDENSTADT
Freudenstadt - Verstärkung für Freiwilligen Polizeidienst gesucht
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Joachim Singer ist bei den Polizeifreiwilligen. Foto: Polizei
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Freudenstadt - Da die Aufgaben und die Belastung der Polizei stetig anwachsen,
ist die Unterstützung durch den Freiwilligen Polizeidienst nicht mehr
wegzudenken.
Bereits 1964 wurde er im Kreis Freudenstadt eingeführt. Aktuell sind es 28
Ehrenamtliche, darunter 6 Frauen, die die örtlichen Polizeibeamtinnen und
-beamten in ihrer Freizeit unterstützen. Seit 2007 gehört auch Joachim Singer
zu den ihren. Er betrachtet diese Tätigkeit als äußerst interessant, deshalb
engagiert er sich nebenbei auch gerne an der Ausbildung von Polizeihunden.
Vorwiegend bei Großveranstaltungen eingesetzt
Vorwiegend werden die Polizeifreiwilligen bei Großveranstaltungen, wie etwa
dem Stadtfest oder Fastnachtsumzügen eingesetzt, bei denen ein hoher
Personaleinsatz notwendig ist. Hier ist es dann Aufgabe der Freiwilligen,
Verkehrsregelungsmaßnahmen oder auch Fußstreifen durchzuführen.
Bürgernähe erzielt in der Regel bei den Besuchern eine positive Wirkung und
die Freiwilligen werden gerne als Ansprechpartner der Polizei akzeptiert. Auch
bei unregelmäßig anfallenden Schwerpunktaktionen ist ihre Unterstützung
gefragt. Aus rechtlicher Sicht genießen die Freiwilligen gegenüber Dritten
dieselbe Stellung wie hauptberufliche Polizeibeamte.
Nicht außer Acht zu lassen ist die allgemeine Stärkung des Streifendienstes.
Während des normalen Schichtbetriebs unterstützen sie z.B. bei der
Unfallaufnahme, sind bei Streifenfahrten mit dem Dienstfahrzeug dabei oder
fertigen Lichtbilder an Tatorten. Die Einsatzzeiten liegen meist nachts und am
Wochenende.
Die Freiwilligen der PD Freudenstadt verrichteten im laufenden Kalenderjahr
bereits mehrere Tausend Einsatzstunden. Ganz egal, ob Mann oder Frau, als
Aufnahmevoraussetzung gilt: Polizeifreiwillige müssen die deutsche
Staatsangehörigkeit besitzen, das 18. Lebensjahr vollendet haben und den
gesundheitlichen Anforderungen des Polizeidienstes entsprechen. Weiterhin
sollten sie über einen guten Leumund verfügen und dürfen nicht vorbestraft
sein.
14-tägige Grundausbildung
Bei den geeigneten Bewerbern erfolgt zunächst eine polizeiärztliche
Untersuchung. Daraufhin startet – als nächsten Termin im Frühjahr 2010 - die
14-tägige Grundausbildung, in welcher sowohl rechtliche Inhalte als auch
praktische, wie Abwehr- und Zugriffstechniken oder das Schießen mit der
Dienstwaffe, geschult werden. Nach bestandener Abschlussprüfung endet die
Ausbildung mit der „Verpflichtung“. Zur Auffrischung finden etwa 5-8-mal im
Jahr Fortbildungen statt, bei denen u.a. auch Rollenspiele geübt werden.
Die Polizeifreiwilligen erhalten für ihre erbrachten Dienstzeiten eine
finanzielle Entschädigung; auch während der Grundausbildung wird ein
Verdienstausfall erstattet. Ausrüstung und Uniform werden gestellt.
Schriftliche Bewerbungen mit einer kurzen Angabe zur Person können bis
Freitag, 04.12.2009 bei der Polizeidirektion Freudenstadt, zu Händen Achim
Hirsch, Marktplatz 47, 72250 Freudenstadt, eingereicht werden. Hier gibt es
unter der Telefonnummer 07441/536-215 auch weitere Informationen. Werden auch
Sie zum „Freund und Helfer“ und bewerben Sie sich jetzt!
19.11.2009 - aktualisiert am 19.11.2009 12:23
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