Rottweil. Nach der Kommunalwahl ist vor der Kommunalwahl – auch beim Forum für Rottweil (FFR). Gestärkt durch den Zugewinn eines Sitzes im Gemeinderat geht die Wählervereinigung in die kommende Legislaturperiode.
Und dafür hat sich die Gruppierung viel vorgenommen. Bei ihrer ersten Sitzung setzten ihre Mitglieder gleich mehrere Eckpunkte für die Arbeit: Zum einen will sich das Forum durch seine drei Stadträte Heide Friederichs, Bernhard Pahlmann und Max Burger weiter aktiv in die Tagespolitik einmischen, eigene Akzente setzen, grüne, soziale und bürgernahe Alternativen aufzeigen und dabei ein Forum für die Interessen aller Bürger in Rottweil sein. Genannt wurden dabei aktuelle Themen wie die Umgestaltung der Hauptkreuzung, das Alkoholverbot in der Innenstadt, die Belebung der Museen oder die Verbesserung des Radverkehrs. Eine konsequent auf fairen Handel ausgerichtete Stadtpolitik, die kritische Betrachtung des Tafelladens und der Schulmensen wurden ebenfalls genannt.
Neben Tagesaktuellem stehen aber auch die im Wahlkampf angesprochenen Themen auf der Agenda, deren Umsetzung das FFR vorantreiben will. Dabei will die Gruppierung ihren Gemeinderäten den Rücken für das Tagesgeschäft freihalten, im Hintergrund neue Themen erarbeiten und zur Antragsreife bringen. Drei große Bereiche werden in der Mitteilung genannt: Die Wertschöpfung vor Ort, soziales Miteinander und Energiepolitik. Darunter fallen laut eigenem Bericht die Integration gesellschaftlich benachteiligter Gruppen ebenso wie die Stärkung der Rolle von Jugendlichen und Familien in der Stadtpolitik, die Entwicklung eines ökologischen Energie- und Verkehrskonzepts genauso wie eines Gesamtleitbildes für Rottweil.
Doch das Forum für Rottweil präsentiert mit Burger nicht nur einen weiteren Kopf in der Gemeinderatsfraktion. Auch innerhalb der Gruppierung hat sich einiges bewegt: Burger hat seine bisherige Rolle als FFR-Sprecher abgegeben. An seiner Stelle wurde Klaus Oßmer gewählt. Als dessen Stellvertreterin und Pressesprecherin fungiert Elke Reichenbach, unterstützt von Johannes Dürr. Über die Kasse wachen Enikö Riek-Nagy und Lothar Kwasnitza. Zusätzlicher Ansprechpartner für den Themenbereich »Jugend« ist Sebastian Schuler, Hubert Nowack fungiert als Kommunikationspartner für die Themen Handel und Wirtschaft.
29.06.2009 - aktualisiert am 29.06.2009 21:07