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Gemeinderäte stellen sich hinter das Kooperationskonzept


Schenkenzell (hb). Seit einiger Zeit beraten die Gemeinderäte der Städte Alpirsbach, Schiltach und der Gemeinde Schenkenzell über eine Zusammenarbeit im Bereich der Hauptschulen.

Durch die Einführung der neuen Werkrealschulen ist damit zu rechnen, dass sich viele Hauptschulen, unter anderem auch die Nachbarschaftshauptschule Schiltach/Schenkenzell und die Hauptschule in der Gesamtschule Alpirsbach, künftig schwer tun werden genügend Schüler aufzubieten. Man suchte nach Lösungen, um die Werkrealschule neuen Typs an beiden Standorten einzuführen. Dazu schreibt das Land vor, die neuen Werkrealschulen zweizügig zu führen, das heißt, es müssen derzeit mindestens 32 Schüler pro Jahrgang vorhanden sein, um den Klassenteiler zu erfüllen.

Die Nachbarschaftshauptschule Schiltach/Schenkenzell bringt derzeit 73 Schüler ein, was viel zu wenig ist. Zusammen mit der Hauptschule Alpirsbach würde man aber immer noch knapp unter dem Teiler liegen.

Allerdings ist man sich sicher, dass man weitere Schüler hinzugewinnen könnte, sofern die Werkrealschule eingerichtet ist. Der Wunsch der Gemeinderäte ist eine vertikale Teilung der Klassen in den Jahrgangstufe fünf bis neun an beiden und in Klasse 10 am Standort Alpirsbach. Dies ist eine weitere Hürde, die man nehmen möchte, da das Ministerium sowie die beteiligten Schulämter eine vertikale Teilung in Klassen 5 bis 7 und 8 bis 10 bevorzugen. Deshalb muss eine gute Begründung mit einem ausgearbeiteten Konzept vorgelegt werden. Schulstandort wird Alpirsbach werden, Eltern- und Lehrerkonferenz beider Schulen wurden informiert und sind willens, den eingeschlagenen Weg mitzugehen. Weitere Details, wie Aufteilung der Kosten unter den Beteiligten sind noch abzuklären, ein Treffen der Bürgermeister zu diesem Thema wird in den kommenden Tagen stattfinden.

Der Antrag auf Einrichtung der Werkrealschule soll beim Kultusministerium auf jeden Fall gestellt werden.

Im Zuge der Diskussion ist auch die Idee gereift, eine Außenstelle mit vollständigem Zug von Klasse 5 bis 10 der Realschule Alpirsbach an der Nachbarschaftshauptschule einzurichten. Dies soll, wenn die Werkrealschule genehmigt worden ist, ebenfalls realisiert werden. Der Gemeinderat Schenkenzell beschloss deshalb die Bildung einer gemeinsamen Werkrealschule Alpirsbach/Schenkenzell/Schiltach mit vertikaler Teilung der Klassen 5 bis 9 an beiden Standorten und die Unterstützung der Bildung eins Realschulzugs an der Nachbarschaftshauptschule Schenkenzell/Schiltach im Rahmen einer Verbundschule Alpirsbach mit Schulstandort Alpirsbach.

Es soll ein Kooperationsvertrag mit Kostenverteilungsschlüssel als Voraussetzung für die künftige Zusammenarbeit erstellt werden.

24.11.2009 - aktualisiert am 24.11.2009 21:38

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