Bahn rechnet Entschädigung klein
Stuttgart 21Bahn rechnet Entschädigung klein

Die Deutsche Bahn rechnet ihre Entschädigungszahlungen für die von den Stuttgart-21-Bauarbeiten betroffenen Grundstücksbesitzer offenbar klein. Im Fall der Landeswasserversorgung wären 150 Prozent mehr möglich. Insgesamt muss die Bahn 3000 Eigentümer entschädigen.

 
Kuhn kontert SPD-Vorwürfe
Stuttgart 21Kuhn kontert SPD-Vorwürfe

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, meint Stuttgarts OB Kuhn. Deshalb müsse sich SPD-Mann Schmiedel mit Kritik an der Stuttgart-21-Planung zurückhalten. Der Genosse steht derzeit wegen Steuerhinterziehung in der Kritik.

 
18 Fotos
Leser schauen in die Rettungsröhre
Stuttgart 21Leser schauen in die Rettungsröhre

Immer tiefer graben sich die Bagger und Tunnelbohrmaschinen in den Untergrund. Stuttgart 21 nimmt Gestalt an. Nur wenigen Menschen ist es allerdings vergönnt, einen Blick in die Herzkammern des Projekts zu werfen: in die Tunnelröhren. Doch 18 ausgeloste Leser unserer Zeitung hatten Glück.

 
Bahn gerät bei Entschädigung unter Druck
Stuttgart 21Entschädigungen könnten ansteigen

Das Grundstück der Landeswasserversorgung (LW) in der Schützenstraße, das von einem Stuttgart-21-Baustollen unterquert wird, hat einen höheren Grundstückswert als von der Bahn angenommen.

 
Bahn und Land treffen sich zu Gespräch
Mehrkosten bei Stuttgart 21Bahn und Land treffen sich zu Gespräch

[2] Die Sprechklausel ist ein vager Passus im Stuttgart-21-Finanzierungsvertrag - und bietet deshalb jede Menge Konfliktstoff für die Projektpartner. Am 1. April treffen sie erneut zu Beratungen zusammen, um über den Umgang mit Mehrkosten zu beraten.

 
Nicht jammern
Kommentar zu Stuttgart 21Nicht jammern

Projekt-Sprecher Wolfgang Dietrich hat 2012 als Inbetriebnahmejahr für den umgebauten Bahnknoten infrage gestellt. Schuld daran sei die Bedeutung, die man dem Schutz der Käferle in Stuttgart beimisst.

 
Bahn deutet verspätete Inbetriebnahme an
Stuttgart 21Bahn deutet verspätete Inbetriebnahme an

Die Juchtenkäfer im Rosensteinpark bringen den Zeitplan für Stuttgart 21 offenbar stärker ins Wanken als gedacht. Sechs Bäume stehen einer komplizierten Tunnelverzweigung im Weg. Können sie in diesem Jahr nicht gefällt oder verpflanzt werden, ist der Inbetriebnahmetermin 2021 wohl nicht zu halten.

 
Verkehrministerium rechtfertigt Gutachten-Praxis
Stuttgart 21Verkehrministerium rechtfertigt Gutachten-Praxis

Ein Gutachten im Auftrag des Verkehrsministeriums bescheinigt dem geplanten Tiefbahnhof Vorteile gegenüber dem Kopfbahnhof. Und das schon seit drei Monaten. Veröffentlicht worden ist die Untersuchung aber erst am Mittwoch nach Druck von außen.

 
Abgang zur S-Bahn länger offen
Stuttgart 21S-Bahn Abgang bleibt länger offen

Die Umbauarbeiten im Stuttgarter Hauptbahnhof für das Projekt Stuttgart 21 verzögern sich. Der Abgang von den Fernbahnsteigen zur S-Bahn, der im März geschlossen werden sollte, bleibt bis August erhalten. Danach müssen Reisende längere Wege durch die Klett-Passage in Kauf nehmen.

 
SPD-Mitglieder kämpfen weiter  gegen Bahnprojekt
Stuttgart 21SPD-Mitglieder kämpfen weiter gegen Bahnprojekt

Anders als die Grünen wollen einzelne Mitglieder der SPD weiterhin im Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 verbleiben.

 
Klarheit!
Kommentar zum S21-PolizeieinsatzKlarheit!

Hat Mappus die Polizei dirigiert? Auf die Aufklärer wartet viel Arbeit, sagt Landesnachrichtenchef Jan Sellner.

 
Hat Mappus doch Einfluss auf Polizei genommen?
S21-Polizeieinsatz im SchlossgartenHat Mappus doch Einfluss auf Polizei genommen?

Ein Bericht löst Fragen aus, noch ehe der zweite Untersuchungsausschuss zum 30. September richtig begonnen hat.

 
Mappus soll Marschroute bestimmt haben
S-21-Einsatz im SchlossgartenMappus soll Kurs bestimmt haben

Hat Stefan Mappus auf den Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner doch Einfluss genommen? Entsprechende Hinweise finden sich angeblich in Akten für den neuen Untersuchungsausschuss.

 
„Es gab keine Einflussnahme“
Ex-Polizeichef Stumpf zu S21-Einsatz„Es gab keine Einflussnahme“

Der frühere Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf bestreitet weiterhin, dass die Politik den Einsatz zur Räumung des Schlossgartens am 30. September 2010 beeinflusst hat. Hintergrund: Es soll nun neue Beweise für eine solche Einflussnahme geben.

 
Aufschub für die Juchtenkäfer
Stuttgart 21Aufschub für die Juchtenkäfer

Für das Bahnprojekt Stuttgart 21 sollte dem Rosensteinpark ein Stück für eine Straße abgezwackt werden. Dafür wollte die Bahn bis 28. Februar Bäume fällen. Doch sechs davon müssen stehen bleiben, weil geschützte Käfer in ihnen wohnen. Die Straße gibt es vorerst nicht.

 
Behörde will Wasserentnahme erlauben
Stuttgart 21Behörde will Wasserentnahme erlauben

Das Regierungspräsidium Stuttgart sieht beim Projekt Stuttgart 21 „keine unüberwindbaren Hindernisse“ für eine verdoppelte Grundwasserentnahme aus dem Schlossgarten. Es emp­fiehlt dem letztlich entscheidenden Eisenbahn-Bundesamt (Eba) die Freigabe der Bahnpläne.

 
400 Akten sollen Licht ins Dunkel bringen
Stuttgart 21400 Akten sollen Licht ins Dunkel bringen

Bis Mitte März sollen Dokumente von Ministerien, Staatsanwaltschaften und der Polizei vorliegen. Darunter ist auch der vollständige Regierungsbericht zu dem Vorfall im Schlossgarten.

 
Neue Notiz zu Polizeieinsatz aufgetaucht
Schwarzer S21-DonnerstagNeue Notiz zu Einsatz der Polizei aufgetaucht

Eine nun aufgetauchte regierungsinterne Notiz nährt den Verdacht, dass der Polizeieinsatz zu Stuttgart 21 am 30. September 2010 im Schlossgarten um jeden Preis durchgezogen werden sollte. Damals hatte es mehr als 160 Verletzte gegeben.

 
Kampf gegen Schmutzfinken
Stuttgart 21 - ICE-NeubautrasseKampf gegen Schmutzfinken

Dreck und Schlamm, der durch Arbeiten an der ICE-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm entsteht, darf nicht die Straßen der umliegenden Orte verschmutzen. Vertreter von Bund, Bahn, Landkreis und Gemeinden sprachen nun über Ursachen und die Konsequenzen gegenüber den Arbeitsgemeinschaften an den Baustellen.

 
Staugefahr durch Stuttgart 21 muss diskutiert werden
Grüne fordernS21-Staugefahr muss diskutiert werden

Die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat wollen, dass die absehbaren Verkehrsbehinderungen durch die Stuttgart-21-Baustelle öffentlich diskutiert werden. Die Stadtverwaltung sieht Änderungswünsche der Bahn beim Bau eines Abwasserkanals kritisch.