19:11Eisscholle brüchig: Russische Nordpol-Station in kritischer Lage
Moskau - Wegen eines drohenden Bruchs der Eisscholle muss Russland wohl seine Forschungsstation SP-40 am Nordpol evakuieren. Der Eisbrecher "Jamal" werde vermutlich am 31. Mai aus dem Hafen von Murmansk auslaufen, um etwa zehn Tage später die 16 Wissenschaftler sowie technisches Gerät aufzunehmen. Das berichtet die Agentur Ria Nowosti. Die Stationuntersucht seit Oktober 2012 Veränderungen im Polargebiet. Sie liegt unweit der kanadischen Grenze.
19:09Erstochener Schüler: Stiefschwester steht unter Verdacht
Düsseldorf - Ein 17-jähriger Schüler ist in Düsseldorf auf einem Fußweg erstochen worden. Eine Passantin entdeckte am Morgen den leblosen Körper des Jugendlichen. Danach fahndete die Polizei nach der 23-jährigen Stiefschwester des Opfers. Die junge Frau stehe im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Sie soll psychische Probleme haben und mit ihrem Bruder Streit gehabt haben. Unklar blieb, ob der Jugendliche auf dem Weg zur Schule überfallen wurde.
19:00Aktienmärkte beenden Rekordjagd
Frankfurt/Main (dpa) – Unsicherheiten über die US-Geldpolitik und enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben den Aktienmärkten weltweit einen Dämpfer verpasst. Der deutsche Leitindex Dax schloss 2,10 Prozent tiefer bei 8351,98 Punkten, was den prozentual größten Tagesverlust seit dem 17. April bedeutet. Der Kurs des Euro stieg auf 1,2938 US-Dollar.
18:20Pro Asyl fordert großzügige Aufnahme afghanischer Ortskräfte
Berlin - Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl fordert die großzügige Aufnahme afghanischer Ortskräfte in Deutschland. Nach dem Vorstoß der Briten in dieser Frage sei die Bundesregierung nun noch stärker in der Pflicht, mahnte die Organisation. Die Regierung müsse schleunigst nachziehen und Visa erteilen. Die britische Regierung in London hatte eine Lösung für afghanische Mitarbeiter ihrer Truppen angekündigt: Wer mindestens ein Jahr für die Briten gearbeitet hat und bei Kampfeinsätzen dabei war, soll ein Fünf-Jahres-Visum bekommen können.
18:01Hisbollah schickt weiter Kämpfer nach Syrien
Beirut - Die libanesische Hisbollah-Bewegung ignoriert die Drohungen der westlichen und arabischen Staaten. Weitere Kämpfer seien auf dem Weg in das Nachbarland. Das sagte ein Mitglied der pro-iranischen Schiiten-Bewegung, kurz nachdem Außenminister der Kontaktgruppe der Freunde Syriens den Rückzug der Hisbollah-Kämpfer aus Syrien gefordert hatten. Die Außenminister elf westlicher und arabischer Staaten warben zudem eindringlich für die geplante Friedenskonferenz mit Vertretern beider Bürgerkriegsparteien.