London - Bei einer Schießerei im Londoner Stadtteil Woolwich ist mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei weitere sollen schwer verletzt worden sein, berichtete die BBC unter Berufung auf einen örtlichen Parlamentsabgeordneten. Augenzeugen hatten im Kurznachrichtendienst Twitter zuvor von zwei Leichen berichtet, die auf der Straße gelegen haben sollen. Polizei und Rettungsdienst bestätigten zunächst lediglich einen "ernsthaften Vorfall", ohne Details zu nennen. Es waren mehrere Rettungswagen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
17:54Merkel lobt "Durchbruch" beim Kampf gegen Steuerflucht
Brüssel - Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in den Beschlüssen des EU-Gipfels in Brüssel ein klares Signal gegen Steuerhinterziehung und legale Prinzipien der Steuervermeidung. Dieser "Durchbruch" sei möglich geworden durch Vorarbeiten der Finanzminister, betonte Merkel. Entscheidend sei, dass einige Mitgliedsländer jetzt auch bereit seien, dem vollen Datenaustausch zuzustimmen. Dies ermögliche der EU, nun mit Drittstaaten wie der Schweiz zu verhandeln.
17:52Westerwelle: Gefahr einer Ausweitung des Syrien-Konflikts wächst
Amman - Außenminister Guido Westerwelle sieht eine zunehmende Gefahr eines Übergreifens des Syrien-Konflikts auf die Nachbarländer. Er fürchte, man müsse unumwunden feststellen, dass die Gefahr eine Flächenbrandes eher gewachsen als geringer geworden sei. Das sagte er vor einem Treffen von elf Außenministern mit Vertretern der syrischen Opposition in der jordanischen Hauptstadt Amman. Umso wichtiger sei es, dass die Konferenz zur Vermittlung zwischen den Konfliktparteien im syrischen Bürgerkrieg ein Erfolg werde. Dieses Treffen wird von den USA und Russland für Juni geplant.
16:49Oklahoma zieht Tornado-Bilanz - Debatte um Schutzräume
Washington - 24 Tote, 2 400 zerstörte Häuser, eine Milliarde Dollar Schaden - das ist die Bilanz des Tornados im US-Staat Oklahoma. Zwei Tage nach der Katastrophe rechneten die Rettungskräfte nicht mehr damit, weitere Überlebende oder Tote unter den Trümmern der Kleinstadt Moore zu finden. Weite Teile der Stadt, die dem Erdboden gleichgemacht wurden, müssen völlig neu wiederaufgebaut werden. Zugleich wurden Fragen laut, warum die meisten Häuser und öffentliche Gebäude keine Schutzräume hatten, in denen sich die Menschen hätten flüchten können.
16:45Ermittler kommen bei Aufklärung des Bonner Bombenanschlags voran
Karlsruhe - Fortschritt bei der Aufklärung des versuchten Bombenanschlages am Bonner Hauptbahnhof: Wie der "Stern" berichtet, fanden die Ermittler DNA-Spuren auf dem Sprengsatz. Sie sollen von der Frau und dem Sohn des deutschen Salafisten Marco G. stammen. Der 26-Jährige sitzt schon in Untersuchungshaft, weil er sich an Plänen für einen Mordanschlag auf den Pro-NRW-Chef Markus Beisicht beteiligt haben soll. Im Dezember hatte ein bisher Unbekannter eine Tasche mit einer Sprengvorrichtung auf einem Bahnsteig abgestellt. Der Sprengsatz wurde gezündet, detonierte aber nicht.