Kabul - Die afghanische Hauptstadt Kabul ist von einer schweren Bombenexplosion erschüttert worden. Zu der Detonation sei es im Stadtzentrum in der Nähe einer Sicherheitsbehörde gekommen, hieß es aus Polizeikreisen. Anwohner berichteten, nach der Explosion seien Schüsse zu hören gewesen. Gestern waren beim bislang schwersten Selbstmordanschlag in Kabul seit Jahresbeginn mindestens 16 Menschen getötet worden. Unter den Toten waren sechs Angehörige der Internationalen Schutztruppe Isaf.
14:25Britische Regierung verteidigt nach Terrorattacke Arbeit der Polizei
London - Morde wie der mutmaßliche Terroranschlag auf den 25-jährigen Soldaten in London werden nach Ansicht der britischen Regierung niemals ganz auszuschließen sein. In einer freien Gesellschaft sei es sehr schwer, jeden einzelnen ständig zu kontrollieren, sagte der für die Kommunen zuständige Minister Eric Pickles der BBC. Er verteidigte die Arbeit der Polizei und der Geheimdienste. Sie waren in die Kritik geraten waren, weil sie die 22 und 28 Jahre alten Hauptverdächtigen vorher gekannt hatten.
14:14Merkel stellt sich hinter de Maizières Krisenmanagement
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich hinter das Krisenmanagement von Verteidigungsminister Thomas de Maizière in der Drohnen-Affäre gestellt. Die Aufarbeitung der Vorgänge rund um den "Euro Hawk" seit bei Minister de Maizière in den besten Händen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. De Maizière hatte nach dem Scheitern des milliardenschweren Rüstungsprojekts "Euro Hawk" eine 40-köpfige Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Ergebnisse er aber erst am 5. Juni präsentieren will.
14:04Schüler auf dem Schulweg erstochen: Stiefschwester im Fokus
Düsseldorf - Nach der Bluttat an einem 17 Jahre alten Schüler in Düsseldorf haben die Behörden weiterhin die verdächtige Stiefschwester im Fokus. Die Polizei hatte die junge Frau gestern Abend festgenommen. Der 17-Jährige war zuvor auf dem Weg zur Schule erstochen worden, er lag blutüberströmt auf einem Gehweg. Die 23-jährige Stiefschwester soll vor der Tat mit ihrem Bruder gestritten haben. Sie soll psychische Probleme haben. Ein Zeuge hatte eine Frau am Tatort gesehen, auf die ihre Beschreibung zutrifft.
14:02Nordkorea kündigt Rückkehr zu Sechs-Parteien-Gesprächen an
Peking - Im Streit um sein Atomwaffenprogramm hat Nordkorea angekündigt, zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückzukehren. Bei einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping versprach der nordkoreanische Gesandte Choe Ryong Hae Gesprächsbereitschaft, wie chinesische Staatsmedien berichten. Damit macht Nordkorea Zugeständnisse an China, denn Peking hatte den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gedrängt, die Gespräche wiederaufzunehmen. An den seit 2009 eingefrorenen Verhandlungen hatten auch die USA, Südkorea, Japan und Russland teilgenommen.
Wenn heute Wahl wäre, würde zumindest die Südwest-SPD auf 19 Prozent abrutschen. Glauben Sie, dass die Sozialdemokraten bis zur Bundestagswahl im September wieder an Boden gewinnen?