Städteüberblick
Peking - Nach Druck aus Peking sind 16 verschleppte Fischer aus China in Nordkorea freigelassen worden. Die Fischer und das Boot seien in Sicherheit und auf dem Rückweg, habe der Schiffsbesitzer der chinesischen Botschaft in Pjöngjang bestätigt, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Nordkorea habe die Freilassung bislang jedoch noch nicht bestätigt. Die 16 Fischer waren mit ihrem Boot laut chinesischen Medien bereits am 5. Mai verschleppt worden. Die Kidnapper hatten ein Lösegeld von umgerechnet rund 76 000 Euro verlangt.
Tel Aviv - An der syrisch-israelischen Grenze ist es erneut zu einem Schusswechsel gekommen. Ein israelisches Armeefahrzeug sei in der Nacht auf den Golanhöhen von Syrien aus unter Beschuss geraten, teilte das Militär in Tel Aviv mit. Das Fahrzeug sei beschädigt worden, aber es habe keine Verletzten gegeben. Die israelischen Streitkräfte hätten das Feuer erwidert und die Schützen auf der anderen Seite der Grenze getroffen. Erst vor knapp einer Woche waren mehrere in Syrien abgefeuerte Raketen im nördlichen Bereich der von Israel besetzten Golanhöhen eingeschlagen.
Washington - Bei dem Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma sind nach offiziellen Angaben mindestens 91 Menschen ums Leben gekommen, sagte eine Gerichtsmedizinerin der Stadt Oklahoma City der "New York Times". Zuvor war von 51 Toten die Rede gewesen.
Hannover - Für Deutschlands Radfahrer soll nach dem Willen der Innenminister künftig eine deutlich niedrigere Promillegrenze gelten. Mit dem gültigen Grenzwert von 1,6 Promille könne niemand sicher auf zwei Rädern unterwegs sein, sagte der Chef der Innenministerkonferenz, Boris Pistorius. Morgen beginnt in Hannover das Frühjahrstreffen der Innenminister. Dabei wollen die Ressortchefs den Verkehrs- und Justizministern "ernsthaft" die Senkung der Promillegrenze ans Herz legen.
Berlin - Die Grünen im Bundestag verlangen mehr Therapieangebote für Folteropfer aus anderen Ländern in Deutschland. Die Behandlungszentren, die es gibt, seien hoffnungslos überlaufen, sagte Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink. Die Grünen-Politikerin forderte die Bundesregierung auf, ein Konzept für eine bessere Versorgung vorzulegen. Bereits die bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer hatte große Lücken bei den Hilfen beklagt.
Ein Modelabel nur für Schlanke? Der Chef von Abercrombie&Fitch hat erklärt, dass es in seinen Läden keine Kleidung für dicke Frauen gibt! Ist das diskriminierend?

