Berlin - Nach der internationalen Kritik an amerikanischen Internet-Spähprogrammen hat US-Präsident Barack Obama mehr Transparenz versprochen. Im Anschluss an ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin versicherte er, dass sich die US-Geheimdienste künftig eng mit ihren deutschen Partnern abstimmen würden. Auch die Öffentlichkeit solle mehr Informationen bekommen. Obama verteidigte die Datensammlung durch den US-Geheimdienst NSA aber als unverzichtbar für die Terrorabwehr: "Die Folge davon ist, dass wir Leben retten."
Berlin - Bei ihrem ersten Besuch in der deutschen Hauptstadt sind Michelle Obama und ihre Töchter Sasha und Malia auf Geschichtstour gegangen. Die Frau von US-Präsident Barack Obama besichtigte mit ihren 12 und 14 Jahre alten Kindern das Holocaust-Mahnmal, das Mauer-Panorama am Checkpoint Charlie sowie die Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße. Joachim Sauer, der Mann von Kanzlerin Angela Merkel, begleitete sie zu den Mauerorten. Hinter den Absperrungen standen nur wenige Zuschauer. Zum Abschluss stand der Reichstag auf dem Programm.
Karlsruhe - Die Gluthitze hat die Autobahn 8 bei Remchingen regelrecht gesprengt. In einer Blitzaktion musste in der Nacht die linke Fahrbahn Richtung Karlsruhe repariert werden, wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilte. Bei Temperaturen von fast 40 Grad im Schatten hätten sich die Betonplatten ausgedehnt, seien aneinandergestoßen und dann gebrochen. Die Spur wurde gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf mehr als zehn Kilometern.
Berlin - Bund und Länder haben sich über die Finanzierung des Fluthilfe-Fonds von bis zu acht Milliarden Euro geeinigt. Das teilten mehrere Ministerpräsidenten nach einem Treffen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit. Der Bund wird das Geld für die Fluthilfen wie zunächst geplant per Anleihe beschaffen und dafür mehr Schulden machen. Die Länder zahlen die Hälfte zurück. Da der Bund aber gleichzeitig die Kosten der Bundesinfrastruktur allein trägt, reduziert sich der Länderanteil.
Neu Delhi - Seit Tagen andauernde Überschwemmungen in Indien und Nepal haben mehr als 170 Menschenleben gefordert. Rettungskräfte versuchen rund 63 000 Touristen und Pilger zu erreichen, die im schwer betroffenen Norden Indiens festsitzen. Auch in der Hauptstadt Neu Delhi mussten sich hunderte Bewohner vor den Fluten in Sicherheit bringen. Der früher als üblich einsetzende Monsun-Regen hatte Überschwemmungen am Ganges und seinen Nebenflüssen ausgelöst.
Wissen, wo man herkommt: Soll im Schulunterricht vermehrt die Sensibilität für Natur und Traditionen geweckt werden?

