Al-Arisch - Die ägyptische Armee hat am Abend - anscheinend in Abstimmung mit Israel - Truppen in das Grenzgebiet auf der Sinai-Halbinsel geschickt. Augenzeugen sahen Militärfahrzeuge in dem Ort Scheich Suwaid und anderen Bezirken der im Friedensabkommen zwischen Israel und Ägypten festgelegten entmilitarisierten Zone. Beobachter deuteten dies als Vorbereitung einer gewaltsamen Befreiung von sieben Soldaten und Polizisten, die von militanten Islamisten verschleppt worden waren.
Bagdad - Extremisten haben den Irak heute erneut mit einer blutigen Terrorwelle überzogen. Polizei und Krankenhausärzte zählten insgesamt mindestens 71 Tote vor allem in schiitischen Wohngebieten. Dazu kamen Hunderte Verletzte. Allein in Bagdad sind laut Polizei sechs Autobomben explodiert. Dazu kamen drei Autobomben in der vorwiegend von Schiiten bewohnten Hafenstadt Basra. In der westlichen Wüste wurden zudem die Leichen von 14 Entführten gefunden. Am Freitag waren bei politisch-religiös motiviertem Terror 79 Menschen ums Leben gekommen, am Samstag starben weitere Dutzende Menschen.
Mainz - SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert ein stärkeres Vorgehen gegen Managergehälter. "Ein erster wichtiger Schritt in Deutschland wäre (...), dafür zu sorgen, dass die hohen Gehaltszahlungen nicht mehr hinterher als Betriebskosten von der Steuer abzusetzen sind", sagte Gabriel in Mainz. Er betonte, es sei nicht Aufgabe der Allgemeinheit, hohe Managergehälter zu zahlen. Die Bundesregierung hatte vor kurzem beschlossen, dass Aktionäre börsennotierter Unternehmen mehr Kontrollrechte bekommen, um gegen ausufernde Managergehälter vorzugehen.
Tel Aviv - Ein wütender Kunde hat in einer israelischen Bank erst vier Menschen und dann sich selbst erschossen. Der verschuldete Mann habe in der Wüstenstadt Beerscheva vergeblich um ein Darlehen gebeten, meldeten israelische Medien. Der ehemalige Wachmann, der über einen Waffenschein verfügte, habe aus Wut darüber das Feuer eröffnet. Er erschoss den Angaben zufolge drei Männer und eine hochschwangere Frau. Unter den Opfern waren der Bankdirektor sowie sein Stellvertreter. Ein weiterer Mensch erlitt schwere Verletzungen. Der Täter nahm sich anschließend selbst das Leben.
Washington - Eine Serie schwerer Tornados hat im Mittleren Westen der USA mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 20 Menschen wurden nach Medienberichten verletzt. Die Unwetterfront raste am Sonntagabend über die Bundesstaaten Oklahoma, Kansas sowie Iowa und Illinois. Innerhalb von Minuten wurden Hausdächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und Autos umgestürzt. Meteorologen wollen noch keine Entwarnung geben: Auch in den nächsten Tagen könnten Stürme folgen.
Ein Modelabel nur für Schlanke? Der Chef von Abercrombie&Fitch hat erklärt, dass es in seinen Läden keine Kleidung für dicke Frauen gibt! Ist das diskriminierend?

