Los Angeles - Diane Keaton und Morgan Freeman treten zum ersten Mal gemeinsam vor die Kamera - und dann gleich als Ehepaar. Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtete, haben die 67 und 75 Jahre alten Stars für die Komödie "Life Itself" zugesagt. Die Story dreht sich um ein seit langem verheiratetes New Yorker Paar, das sein Appartement zum Verkauf anbietet. Während sich die Angebote überschlagen, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Regie führt der Brite Richard Loncraine.
Berlin - Die SPD hat den Vorschlag von Unionsfraktionschef Volker Kauder für eine neue Föderalismusreform abgelehnt. "Volker Kauders Vorschlag geht in die völlig falsche Richtung", sagte Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag". Kauder hatte gefordert, im Zentrum der Reform solle die Aufhebung des Kooperationsverbotes im Hochschulbereich stehen. Wenn der Bund die Hochschulen unterstütze, könnten sich die Länder stärker auf den Schulbereich konzentrieren, so der CDU-Politiker.
Hannover - Mehrere hundert Fans von Fortuna Düsseldorf haben sich nach der Bundesliga-Abstiegspartie gegen Hannover 96 in der niedersächsischen Landeshauptstadt eine Straßenschlacht mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten mitteilten, wurden dabei zehn Polizisten verletzt, zwei davon so schwer, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. 19 Anhänger der Düsseldorfer wurden festgenommen, gegen zwei von ihnen wurde Anzeige wegen Landfriedensbruch erstattet. Die 0:3-Niederlage gegen den Gastgeber besiegelte den Abstieg der Rheinländer aus der 1. Liga.
Malmö - Barfuß und mit dem Charme der kleinen Meerjungfrau zum Favoriten-Sieg: Die 20 Jahre alte dänische Sängerin Emmelie de Forest hat erwartungsgemäß den Eurovision Song Contest 2013 gewonnen. Damit gewann Dänemark nach 1963 und 2000 zum dritten Mal den Song-Wettbewerb. Deutschland landete mit dem Disco-Lied "Glorious" von Cascada-Sängerin Natalie Horler abgeschlagen auf Rang 21 - das schlechteste Abschneiden seit den No Angels im Jahr 2008, die auf Platz 23 gekommen waren. Gemutmaßt wird, die Schlappe hänge auch mit der Sparpolitik der deutschen Regierung in der Euro-Krise zusammen.
Berlin - Die Staatsanwaltschaft wirft dem früheren KZ-Wachmann Hans Lipschis nach Information der "Welt am Sonntag" Beihilfe zum Mord in 9515 Fällen vor. Das gehe aus dem Haftbefehl des Amtsgerichts Stuttgart hervor, der der Zeitung vorliege. Laut der richterlicher Anordnung, die am 2. Mai erlassen worden sei, solle Lipschis im Konzentrationslager Auschwitz bei den berüchtigten Selektionen eingesetzt gewesen sein. Dabei wurden als arbeitsunfähig eingestufte Deportierte gleich bei ihrem Eintreffen in dem Lager aussortiert und direkt in die Gaskammern geschickt.
Ein Modelabel nur für Schlanke? Der Chef von Abercrombie&Fitch hat erklärt, dass es in seinen Läden keine Kleidung für dicke Frauen gibt! Ist das diskriminierend?
