München - Der Deutsche Mieterbund warnt vor immer größerer Wohnungsnot in deutschen Großstädten. Die Mieten stiegen unaufhaltsam - bei Neuvermietungen lägen sie zum Teil bis zu 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Dieses Problem will der Mieterbund zum Thema seines 65. Mietertages machen, der in München stattfindet - der Stadt mit den höchsten Mieten in Deutschland. Heute will der Mieterbund weitere Informationen zum Mietertag bekanntgeben, zu dem neben Münchens Oberbürgermeister Christian Ude auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erwartet wird.
Washington - Im US-Kongress mehren sich Rufe nach Waffenhilfe für syrische Rebellen. Der außenpolitische Ausschuss im Senat verabschiedete einen Gesetzentwurf, der "tödliche Unterstützung" für die Opposition sowie militärisches Training und mehr humanitäre Hilfen vorsieht. Der Beschluss des mit Demokraten und Republikanern besetzten Gremiums dürfte den Druck auf Präsident Barack Obama erhöhen, der bisher Waffenhilfe ablehnt. Obama fürchtet, die Waffen könnten in die Hände islamistischer Extremisten fallen.
Los Angeles - Hollywood-Star Brad Pitt spricht in einem Interview mit dem Magazin Esquire ungewöhnlich offen über Drogen, Versäumnisse, Freunde und seine Familie. Er habe nur "eine Handvoll enge Freunde", aber er sei noch sie so glücklich gewesen, heißt es vorab in Auszügen aus dem Interview, das in der Juni-Ausgabe des Hefts erscheint. Pitt, der das Cover ziert, schwärmt von seiner Familie. Er liebe den Trubel in seinem Haus, das er mit seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie und den sechs gemeinsamen Kindern teilt. Er habe sich immer eine große Familie gewünscht.
San Francisco - Viele wollen die neue Google-Datenbrille unbedingt sehen, doch sie ist längst noch nicht auf dem Markt. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat jetzt bei seiner USA-Reise die Chance für einen Blick in die mobile Internet-Nutzung der Zukunft erhalten. Beim Besuch der deutschen Schule im Silicon Valley lieh ihm BMW-Mitarbeiter Dirk Rossberg seine Google-Brille aus, die er gerade für den Münchner Autobauer testet. Am Montag hatte Rösler die Firmenzentrale des Konzerns besucht. Auch dort konnte er die Brille ausgiebig testen, sagte ein Google-Sprecher.
Washington - Der verheerende Tornado in Oklahoma hatte die höchste Stufe auf der in den USA gebräuchlichen Skala. Das teilte die US-Wetterbehörde mit. Es habe sich um einen Sturm der Stärke EF5 gehandelt, der mit Geschwindigkeiten von 320 Stundenkilometern über die Region hinwegraste, hieß es vom nationalen Wetterdienst. Zunächst hatte die Behörde von der zweithöchsten Stufe EF4 auf der erweiterten Fujita-Skala gesprochen. Damit schlug der Wirbelsturm mit der gleichen Kraft zu wie der katastrophale Sturm 1999 in Oklahoma, bei dem 36 Menschen ums Leben kamen.
Am Samstag steht das Finale der Champions League an! Wo schauen Sie das Spiel zwischen Bayern und Dortmund?
