07:06Verdächtiger gesteht nach 33 Jahren Mord an verschwundenem Jungen
New York - 33 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden des sechsjährigen Etan Patz in Manhattan steht die New Yorker Polizei vor dem Durchbruch: Polizeichef Raymond Kelly gab die Verhaftung eines 51-jährigen Mannes bekannt. Er habe zugegeben, Etan vor 33 Jahren im Keller eines Geschäftes erwürgt zu haben, sagte Kelly. Der 51-Jährige habe den Beamten beschrieben, wie er den Jungen von der Haltestelle des Schulbusses mit dem Versprechen auf eine Limonade weggelockt habe. Im Keller habe er den Sechsjährigen erwürgt und die Leiche in einem Plastiksack in den Müll geworfen.
06:58Generalbundesanwalt Range: Fußfessel für "notorische Hooligans"
Hannover - Nach den Gewaltausbrüchen in Fußballstadien hat sich Generalbundesanwalt Harald Range für den Einsatz elektronischer Fußfesseln ausgesprochen. Notorische Hooligans müssten dann zu Hause bleiben, sagte Range der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Bislang habe die Polizei nur die Möglichkeit, Platzverweise auszusprechen. Die Kontrolle, ob diese Platzverweise von den Verdächtigen wirklich eingehalten werden, sei in der Praxis aber oft nicht gegeben, so Range weiter. Für den Einsatz elektronischer Fußfesseln sei eine Erweiterung des Polizeirechts nötig.
06:45Zukunft für Schlecker? - Berggruen wohl interessiert
Ehingen - Die Zukunft der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker könnte sich heute bei einem Treffen der drei größten Gläubiger entscheiden. Von ihrem richtungsweisenden Beschluss hängt es ab, ob Schlecker weiterbesteht oder zerschlagen wird. Für die verbliebenen 13 500 Mitarbeiter gibt es inzwischen neue Hoffnung: Medienberichten zufolge interessiert sich der einstige Karstadt-Retter Berggruen-Holdings für Schlecker. Würde Schlecker in seine Einzelteile zerlegt, würden noch vorhandene Filetstücke verkauft. Der Großteil der Filialen würde dann wohl geschlossen.
05:44DFB-Gericht urteilt über Skandalspiel - Hertha: "Sehr gute Chancen"
Frankfurt/Main - Fußball-Fans und Sportjuristen blicken nach Frankfurt: Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute über das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC verhandelt. Die Berliner rechnen sich sehr gute Chancen aus, mit ihrem Einspruch in zweiter Instanz recht zu bekommen. Das sagte Manager Michael Preetz bei einer Fan-Diskussion am Abend. Sollte die Hertha in dem Kampf um den Bundesliga-Verbleib wieder unterliegen, könnte sich das Verfahren weiter in die Länge ziehen: Für die Spielplangestalter der Deutschen Fußball Liga wäre das ein Alptraum.
05:42Konsumforscher: Mehrheit aus Schulden-Diskussion ausgestiegen
Nürnberg - Ein Großteil der Deutschen hat nach Ansicht des Konsumforschers Rolf Bürkl den Anschluss an die komplexe Debatte um die Euro-Schuldenkrise verloren. "Die Mehrheit der Bundesbürger ist aus der engeren Diskussion ausgestiegen", sagte der Experte des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK. Viele Menschen verstünden bei Themen wie den Eurobonds nicht mehr, um was es da genau gehe, und schalteten ab. Entsprechend hätten die aktuellen Turbulenzen in der Euro-Zone derzeit kaum Auswirkungen auf die Konsumstimmung hierzulande.