Bagdad - Extremisten haben den Irak heute erneut mit einer blutigen Terrorwelle überzogen. Polizei und Krankenhausärzte zählten insgesamt mindestens 49 Tote und mehr als 150 Verletzte. In der westlichen Wüste wurden zudem die Leichen von 14 Entführten gefunden. Am Freitag waren bei politisch-religiös motiviertem Terror landesweit 79 Menschen ums Leben gekommen, am Wochenende starben weitere 23 Menschen. Der schiitische Regierungschef Nuri al-Maliki und der sunnitische Parlamentspräsident Osama al-Nudschaifi heizten die Spannungen zwischen den politischen Lagern zudem weiter an.
Peking - Bei der Explosion in einer Sprengstofffabrik in China sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. 19 Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete. Das Unglück ereignete sich in einem Werk des Unternehmens Poly Explosives in der Stadt Caofan. 34 Arbeiter seien nach ersten Ermittlungen zum Zeitpunkt des Unglücks in der Fabrikhalle gewesen, die völlig zerstört wurde.
Berlin - Verteidigungsminister Thomas de Maizière gerät nach dem Scheitern des Drohnenprojekts "Euro Hawk" weiter unter Zugzwang. Die FDP fordert, die deutsche Beteiligung am Nato-Aufklärungssystem AGS auszusetzen, bis die Zulassung der beteiligten Drohnen für den europäischen Luftraum geklärt ist. "Ansonsten droht eine weitere Fehlinvestition in Millionenhöhe", warnte Verteidigungsexpertin Elke Hoff. De Maizière hatte das Projekt, das bereits mehr als eine halbe Milliarde Euro gekostet hat, vorige Woche gestoppt. Die Opposition verlangt detailliert Aufklärung, warum das nicht früher geschah.
Frankfurt - Die klassische Lotto-Ziehung am späten Samstagabend live im "Ersten" wird es bald so nicht mehr geben. Die Sendung werde ab Juli "moderner, kompakter und vor 20.00 Uhr zu einer festen Sendezeit ausgestrahlt", sagte der Sprecher des Hessischen Rundfunks, Tobias Häuser, und bestätigte einen Bericht der "Welt am Sonntag". Noch sei nicht entschieden, ob die Ziehung weiterhin live zu sehen sein werde. "Lotto-Fee" Franziska Reichenbacher bleibe den Zuschauern aber als Moderatorin erhalten, sagte Häuser.
Bamberg - Der frühere Chef des Karl-May-Verlags, Lothar Schmid, ist tot. Der Bamberger Verleger sei bereits am Samstag gestorben - wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag, teilte sein Sohn Bernhard auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Schmid, der sich zugleich als internationaler Schachgroßmeister einen Namen gemacht hat, hatte den 100 Jahre alten Karl-May-Verlag seit dem Zweiten Weltkrieg bis zum Jahr 2007 geleitet - zunächst mit seinen Brüdern Joachim und Roland, von 2003 an alleine, später zusammen mit seinem Sohn Bernhard.
Ein Modelabel nur für Schlanke? Der Chef von Abercrombie&Fitch hat erklärt, dass es in seinen Läden keine Kleidung für dicke Frauen gibt! Ist das diskriminierend?
