Tokio - Japan hat im April ein Handelsdefizit verbucht. Wie das Finanzministerium bekanntgab, belief sich der Fehlbetrag auf 879,9 Milliarden Yen. Das sind 6,7 Milliarden Euro. Die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt erhöhten sich dabei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent. Die Importe legten jedoch deutlicher zu, und zwar um 9,4 Prozent.
Solingen - Ein Jahr nach den Angriffen islamischer Extremisten auf Polizisten in Solingen steht heute der erste der mutmaßlichen Täter vor Gericht. Er gehört der Anklage zufolge zu einer Gruppe von Salafisten, die am 1. Mai 2012 gegen eine provozierende Aktion der rechtsextremen Partei "Pro NRW" protestiert hatte. Dabei wurde die Polizei massiv angegriffen. Der 26-Jährige ist unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt, ihm wird vorgeworfen, einen Polizisten angesprungen und geschlagen zu haben.
Berlin - Am Neubau des Bundesinnenministeriums in Berlin wird heute das Richtfest gefeiert. Damit geht eines der größten Bauvorhaben im Regierungsviertel in die Zielgerade. Bislang arbeiten die Mitarbeiter des Ministeriums an drei verschiedenen Standorten in Berlin, darunter in einem gemieteten Gebäude in Moabit. Der rund 200 Millionen Euro teure Neubau nahe dem Hauptbahnhof soll im kommenden Jahr fertig werden. Zum Festakt wird auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erwartet.
München - Der Deutsche Mieterbund warnt vor immer größerer Wohnungsnot in deutschen Großstädten. Die Mieten stiegen unaufhaltsam - bei Neuvermietungen lägen sie zum Teil bis zu 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Dieses Problem will der Mieterbund zum Thema seines 65. Mietertages machen, der in München stattfindet - der Stadt mit den höchsten Mieten in Deutschland. Heute will der Mieterbund weitere Informationen zum Mietertag bekanntgeben, zu dem neben Münchens Oberbürgermeister Christian Ude auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erwartet wird.
Washington - Im US-Kongress mehren sich Rufe nach Waffenhilfe für syrische Rebellen. Der außenpolitische Ausschuss im Senat verabschiedete einen Gesetzentwurf, der "tödliche Unterstützung" für die Opposition sowie militärisches Training und mehr humanitäre Hilfen vorsieht. Der Beschluss des mit Demokraten und Republikanern besetzten Gremiums dürfte den Druck auf Präsident Barack Obama erhöhen, der bisher Waffenhilfe ablehnt. Obama fürchtet, die Waffen könnten in die Hände islamistischer Extremisten fallen.
Am Samstag steht das Finale der Champions League an! Wo schauen Sie das Spiel zwischen Bayern und Dortmund?

