Fortaleza - Brasilien hat beim Confederations Cup den zweiten Sieg im zweiten Spiel gefeiert. Der Gastgeber gewann in Fortaleza mit 2:0 gegen Mexiko. Die Tore erzielten Neymar und Jo. Überschattet wurde die Partie von erneuten Protesten. Bei einer Kundgebung vor Spielbeginn kam es zu Ausschreitungen. Augenzeugen berichteten von Verletzten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen steinewerfende Demonstranten ein. Diese protestieren seit Tagen gegen Korruption, Misswirtschaft und hohe Staatsausgaben für die WM.
22:50Dow schließt nach US-Zinsentscheid deutlich tiefer
New York - Die Wall Street hat mit einer klaren Abwärtsbewegung auf die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen und Kommentare der US-Notenbank Fed reagiert. Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 1,35 Prozent bei 15 112 Punkten. Der Euro verlor klar an Wert und wurde zuletzt bei 1,3285 Dollar gehandelt.
22:17Air Force One abgehoben: Obama auf Weg zurück nach Washington
Berlin - Nach seinem Arbeitsbesuch in Berlin hat US-Präsident Barack Obama die deutsche Hauptstadt wieder verlassen. Die Air Force One mit der Präsidentenfamilie an Bord hob kurz nach 22 Uhr auf dem Flughafen Tegel ab - Richtung Washington. Obama hatte am Nachmittag eine Rede vor dem Brandenburger Tor gehalten. Dabei verkündete er unter anderem neue Schritte zur atomaren Abrüstung. Zuvor hatte sich Obama mit Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück getroffen.
22:06Wieder hunderte schweigende Demonstranten auf Taksim-Platz
Istanbul - Knapp drei Wochen nach Beginn der Proteste in der Türkei haben auf dem Taksim-Platz in Istanbul erneut einige hundert Demonstranten schweigend protestiert. Allerdings kamen laut Augenzeugen weniger Menschen zusammen als noch am Vorabend. Die stillen Demonstranten protestieren gegen die aus ihrer Sicht autoritäre Regierung und die Polizeigewalt in den vergangenen Wochen. Die Polizei war präsent, hielt sich aber zurück.
22:05Koalition in Athen sucht Weg aus Krise
Athen - Die Regierungskrise in Griechenland wegen des Streits um die Schließung des staatlichen Rundfunks ist noch nicht beigelegt. Ein Krisentreffen der Chefs der drei Koalitionsparteien ging am Abend in Athen ohne konkretes Ergebnis zu Ende. Zu einem Bruch des Regierungsbündnisses aus Konservativen, Sozialisten und der Demokratischen Linken kam es aber nicht. Am Donnerstag um 20.30 Uhr ist ein weiteres Treffen geplant, sagte der Sozialist Evangelos Venizelos. Dann werde es definitiv eine Lösung geben.