22:56Chrysler ruft nun doch Jeep-Geländewagen zurück
Auburn Hills - Auf Druck der US-Verkehrssicherheitsbehörde startet Chrysler einen der größten Rückrufe der Vereinigten Staaten. Die Behörde hatte von dem Hersteller verlangt, insgesamt 2,7 Millionen ältere Jeep Grand Cherokee und Jeep Liberty unter die Lupe zu nehmen. Die Beamten fürchten, dass der Tank bersten und ein Feuer entstehen könnte, wenn die Geländewagen von hinten gerammt werden. Die NTHSA zählte bis zurück ins Jahr 1996 Dutzende derartige Unfälle auf mit 51 Todesopfern.
22:54Dow steigt um knapp 1 Prozent
New York - Die US-Aktienmärkte haben den Handel mit klaren Kursgewinnen beendet. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 15 318 Punkten. Der Euro zeigte sich im New Yorker Handel mit zuletzt 1,3396 US-Dollar über dem Niveau aus dem späten europäischen Geschäft.
22:01"Moderne Sklaverei": Mutter und Kind Jahre in Ohio festgehalten
Washington - Im US-Bundesstaat Ohio sind eine behinderte Mutter und ihr Kind über zwei Jahre lang gewaltsam festgehalten, gequält und zu Arbeiten gezwungen worden. Laut US-Medien gab es vier Festnahmen. Die Kidnapper hätten ihre Opfer in Ashland nahe der Stadt Cleveland unter anderem mit Kampfhunden und Schlangen mit dem Tode bedroht und ihnen tagelang das Essen entzogen. Die Täter hätten die geistig behinderte Frau auch geschlagen, um sie zu zwingen, Haus- und Gartenarbeiten zu erledigen. Ein Staatsanwalt sprach von "moderner Sklaverei".
21:57Stiller Protest in Istanbul
Istanbul - Dem stillen Protest in Istanbul schließen sich immer mehr Demonstranten an. Auf dem Taksim-Platz in der türkischen Metropole versammelten sich am Abend mehrere hundert schweigende Menschen. Sie protestierten gegen die aus ihrer Sicht autoritäre Regierung und die Polizeigewalt der vergangenen Tage. Am Nachmittag waren es einige Dutzend Menschen gewesen. Auslöser der neuen Protestform war ein Mann, der vergangene Nacht stundenlang auf dem Taksim-Platz stand und seinen Blick auf ein Porträt von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk richtete.
21:52Verletzte und Evakuierungen nach Explosion in Russland
Moskau - In einem Munitionsdepot in Russland ist es zu ungeplanten massiven Detonationen von Granaten gekommen. Dabei wurden mindestens 34 Menschen verletzt. Mehr als 6000 Bewohner der Stadt Tschapajewsk mussten ihre Wohnungen teilweise panikartig verlassen, da die Explosionen auch ein nahes großes Lager mit Artilleriegeschossen gefährdeten. Verteidigungsminister Sergej Schoigu schickte Spezialkräfte mit schwerer Technik zum Unfallort. Umherfliegende Bombensplitter behinderten die Löscharbeiten, hieß es.