Oberndorf - Mehr als 600 Läufer und unzählige Zuschauer feierten am Sonntag beim Neckartal Halbmarathon ein sonniges und ausgesprochen fröhliches Sportfest. Und auch die Organisatoren des Turnvereins und von der Stadt waren sehr zufrieden, hörten sie doch viel Lob.
»Das war ein wirklich schönes, aber auch sehr anstrengendes und heißes Erlebnis«, konstatierte zum Beispiel Ina Wagner, Chefärztin der Anästhesie am Oberndorfer Krankenhaus, strahlend, nachdem sie gemeinsam mit Bürgermeister Hermann Acker das Ziel der Halbmarathon-Strecke passiert hatte.
»Bei der Hitze waren die letzten drei Kilometer eine Qual «
Und auch der stark sehbehinderte Matthias Maier streckte beim Zieleinlauf des Jedermannslaufs seinen Arm jubelnd in die Höhe, wo ihn sein Fanclub von der Stiftung St. Franziskus begeistert empfing. »Eigentlich war unser Ziel, die zehn Kilometer unter einer Stunde zu schaffen. Bis zur Hälfte lagen wir auch im Plan. Bei der Hitze waren aber die letzten drei Kilometer doch eine Qual, so dass wir unser Ziel nicht ganz erreichten. Matthias ist aber insgesamt zufrieden mit seinem Lauf«, erklärte Volker Guhl, der Maier begleitete und, wenn nötig, auch am Ellenbogen führte.
Die Hitze war es dann auch, die viele Läufer doch etwas schlauchte. »Trotzdem hat es wieder unheimlich viel Spaß gemacht, hier auf dieser landschaftlich schönen Strecke zu laufen«, meinte Manuela Kimmi und traf damit die Meinung der meisten Teilnehmer. So wurden die Läufer wieder von zahlreichen Zuschauern angefeuert. Dass in Aistaig die Musikkapelle zufällig wegen der Konfirmation aufspielte, wurde mit Beifall registriert. »Es wäre schön, wenn auch noch an anderen Streckenteilen Bands oder Kapellen spielen würden. Das baut einen gerade dann wieder auf, wenn man etwas an einem Tiefpunkt angelangt ist«, meinte ein Läufer.
Viel Lob gab es für die Getränkeversorgung an der Strecke. »Selbst Privatleute haben einem Wasser gereicht und einen damit erfrischt.« Gut funktionierte auch die professionelle Zeitmessung, die dafür sorgte, dass die Teilnehmer unmittelbar nach Zieleinlauf ihre Zeiten aus den stetig aktualisierten Ergebnislisten erfuhren. Alle Hände voll zu tun hatte die Mannschaft der vier Gastropower-Wirte, die unter anderem durch den Schäferhundeverein und andere Vereine tatkräftig unterstützt wurde, um dem Ansturm der hungrigen und vor allem durstigen Läufer und Zuschauer Herr zu werden.
Von Peter Wolf




























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