Berlin - Im Rahmen seines Berlin-Besuchs hat US-Präsident Barack Obama auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück getroffen. Nach der Rede am Brandenburger Tor kamen beide zum Meinungsaustausch in der Repräsentanz der Commerzbank am Pariser Platz zusammen - die Atmosphäre wirkte locker und entspannt. Zu den Inhalten der Gespräche wurde zunächst nichts bekannt. Mit Blick auf eine härtere Verfolgung von Steuersündern hatte Steinbrück die USA wiederholt als Vorbild bezeichnet - etwa durch einen automatischen Datenaustausch mit Steuerparadiesen.
Mexiko-Stadt - Der meistgesuchte Sexualstraftäter der USA ist auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán von der Polizei gefasst worden. Walter Lee Williams wurde nach Angaben der örtlichen Staatsanwaltschaft in einem Café in Playa del Carmen im Bundesstaat Quintana Roo festgenommen. Dem früheren Universitätsprofessor wird die sexuelle Ausbeutung von Kindern vorgeworfen. Am 30. April hatte ein Gericht in Los Angeles Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Das FBI führte ihn auf ihrer Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des Landes.
Frankfurt/Main - Die Commerzbank streicht bis 2016 rund 5200 von insgesamt 45 000 Vollzeitstellen im Konzern. Das teilte das teilverstaatlichte Institut in Frankfurt mit.
Berlin - Kaputte Häuser, unterspülte Straßen: Die Schäden durch das Hochwasser sind gewaltig. Nun haben sich Bund und Länder doch noch über die Finanzierung des Fluthilfe-Fonds von bis zu acht Milliarden Euro geeinigt. Nach dem mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vereinbarten Kompromiss müssen die Länder weniger zahlen als bisher geplant. Der Bund wird das Geld für die Fluthilfen komplett vorfinanzieren und dafür mehr Schulden machen. Betroffene in den Flutgebieten können nun aber mit einer raschen Auszahlung rechnen.
Berlin - Aufgrund des Hochwassers sind bei der Deutschen Bahn bisher bundesweit etwa 1000 Zugfahrten komplett und weitere 5000 auf Teilstrecken ausgefallen. Ein Bahnsprecher bestätigte entsprechende Informationen der "Bild"-Zeitung. Die vom Hochwasser verursachten Verspätungen summierten sich inzwischen auf etwa 250 000 Minuten. Das nur langsam abfließende Elbe-Hochwasser zwingt die Deutsche Bahn auch in den nächsten Wochen zu Einschränkungen im Fernverkehr.
