Von Michael Klaiber Nach der 0:9-Pleite beim TTC Mühring will sich der TSV Nusplingern in der Tischtennis-Verbandsklasse rehabilitieren. Beim Tabellensechsten, DJK Wasseralfingen, wollen will der TSV (Samstag, 18.30 Uhr) Punkten – auch wenn die Aufgabe nicht einfach wird.Die samstäglichen Gastgeber sind bislang hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben, denn angesichts der sehr starken Einzelspieler rechnete die DJK Wasseralfingen damit, ein Wörtchen um den Aufstieg mitsprechen zu können. Zwar verloren die Aalener nur die Spiele gegen die Topteams SpVgg Mössingen und TTF Altshausen, doch Unentschieden gegen Kellerkinder wie die TSG Ailingen, den SV Böblingen oder auch den TSV Gärtringen, schmeckten den Verantwortlichen und den verwöhnten Fans der ambitionierten DJK überhaupt nicht. Die fordern von ihrem Team in den letzten beiden Vorrundenspielen gegen den TSV Nusplingen und die SF Schwendi nichts anderes als klare Siege.

Mit den Brüdern Benjamin und Manuel Sabo spielt bei Wasseralfingen ein hochtalentiertes Brüderpaar im vorderen Paarkreuz, was einen interessanten Vergleich mit den Nusplinger Klaiber-Brüdern, Christoph und Dominik, erwarten lässt.

Der TSV Nusplingen wird nach der Pleite gegen Mühringen mit aller Vehemenz versuchen, die Platten am Samstagabend, mit etwas Zählbarem zu verlassen, um sich vor dem Keller-Duell mit Ailingen, etwas Luft auf die Abstiegsränge zu schaffen. Mit 5:11 Punkten stehen die Heuberger derzeit auf einem Abstiegsplatz, doch bereits mit einem Punkt würde der TSV diesen wieder verlassen.

Bislang hat sich gezeigt, dass der TSV Nusplingen in der recht ausgeglichen Verbandsklasse in der Lage ist, mit Ausnahme des Spitzen-Trios Altshausen (16:2 Punkte), Mühringen (13:3) und Mössingen (12:4), jeden Gegner zu schlagen. Dies sollte Grund genug für die Bärataler sein, stets an einen Erfolg zu glauben. Dennoch werden die Heuberger alles abrufen müssen, um am Sonntag in der Halle Ost der Braunenbergschule in Aalen-Wasseralfingen etwas zu reißen.