Zollernalb Die Aufsteiger sind auch die Absteiger
Schwarzwälder-Bote, 31.05.2012 17:00 Uhr
Timo Salzer (links) hat mit der HSG Wetzlar in Gummersbach die entscheidenden Punkte zum Klassenerhalt geholt. Foto: SingleFoto: Schwarzwälder-Bote
(umu). Die letzten wichtigen Entscheidungen der Saison 2011/12 in der Handball-Bundesliga sind gefallen. Am Mittwochabend sicherte sich die SG Flensburg-Handewitt mit einem Kantersieg über die TSV Hannover-Burgdorf die Vizemeisterschaft hinter dem THW Kiel. Die Füchse Berlin setzten sich zuhause klar gegen den TBV Lemgo durch und haben sich damit zum zweiten mal in Folge für die Champions-League qualifiziert. Der entthronte Meister HSV Hamburg ist auf Rang vier festgefroren und kann sich nur noch über ein Qualifikationsturnier für die Königsklasse bewerben.
Und auch am Tabellenende gibt es nichts mehr zu rütteln. Nach Eintracht Hildesheim müssen mit dem TV Hüttenberg und dem Bergischen HC auch die beiden anderen Aufsteiger zurück in die 2. Liga. Der Grund: Die HSG Wetzlar bis Mittwoche ebenfalls noch abstiegsgefährdet feierte einen 25:24-Auswärtssieg beim VfL Gummersbach und hat damit den rettenden 15. Tabellenplatz endgültig in der Tasche. Den Sieg sicherte den Hessen Torhüter Nikolai Weber, der einen Strafwurf von Adrian Pfahl parierte. Weber war von Trainer Kai Wandschneider statt des Ex-Balingers Nikola Marinovic für dieses Siebenmeter-Duell eingewechselt worden. VfL Gummersbach – HSG Wetzlar 24:25 (13:10). Tore VfL Gummersbach: Pfahl (7/3), Putics (4), Anic (3), Krause (2), Lützelberger (2), Mahé (2), Schindler (2), Zrnic (2); HSG Wetzlar: Salzer (7), Valo (6), Fäth (5), Jungwirth (4), Friedrich (1/1), Kristjansson (1/1), Müller (1). Frisch Auf Göppingen – TV Großwallstadt 29:29 (16:15). Frisch Auf Göppingen: Markez (7/4), Rnic (7/1), Späth (5), Thiede (5), Horak (3), Kneule (1), Lobedank (1); TV Großwallstadt: Kneer (8), Holst (6), Schäpsmeier (5), Spatz (4), Larsson (3), Köhrmann (2/1), Tiedtke (1). SG Flensburg-Handewitt – TSV Hannover-Burgdorf 39:27 (22:16). SG Flensburg-Handewitt: Eggert (8/4), Kaufmann (8), Mocsai (6), Svan Hansen (6), Mogensen (5), Djordjic (4), Knudsen (1), Szilagy (1); Hannover-Burgdorf: Olsen (10/1), Jonsson (8/1), Repke (4), Johannsen (3), Pollex (1), Svavarsson (1). Füchse Berlin – TBV Lemgo 36:24 (19:8). Füchse Berlin: Bult (12/4), Löffler (4), Nincevic (3), Petersson (3), Christophersen (2), Jaszka (2), Laen (2), Pevnov (2), Richwien (2), Romero (2), Spoljaric (1), Stenbäcken (1); TBV Lemgo: Lemke (7), Strobel (4), Schneider (3), Theuerkauf (3/2), Hermann (2), Preiß (2), Liniger (1), Possehl (1), Smoler (1).



