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Zollernalb Beim Schlusslicht steht die Nagelprobe an

Schwarzwälder-Bote, vom 03.02.2012 06:05 Uhr
Benedikt Brielmeier und der HBW II müssen am Sonntag bereits um 11 Uhr ran. 
Foto: Single Foto: Schwarzwälder-Bote
Benedikt Brielmeier und der HBW II müssen am Sonntag bereits um 11 Uhr ran. Foto: Single Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Ulrich Mußler 3. Liga, Männer: TV Nieder- Olm – HBW Balingen-Weilstetten II (Sonntag, 11 Uhr, Wilhelm-Holzamer-Schule). Der frühe Vogel fängt den Wurm – zumindest hofft der HBW Balingen-Weilstetten II darauf, am Sonntag die Rolle des Federviehs einzunehmen. Denn bereits um 11 Uhr muss das Team von Trainer Eckard Nothdurft beim Drittliga-Schlusslicht antreten.

Der Aufsteiger aus Rheinhessen steht derzeit als abgeschlagener Tabellenletzter mit 2:32 Punkten vor der Rückkehr in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Bis auf den 36:35-Heimsieg gegen den TSV Neuhausen/Filder hat das Team der beiden Trainer Udo Henß und Michael Rink noch nicht zu Stande gebracht. Das Hinspiel in der Balinger Arena entschied der HBW II deutlich mit 40:28 für sich. Vor Wochenfrist setzte es für den TV eine 26:31-Niederlage bei der SG Köndringen/Teningen. Doch aus der aussichtslosen Situation der Nieder-Olmer darauf zu schließen, der HBW II würde die Punkte dort im Vorbeigehen mitnehmen, ist fehl am Platz. Denn auswärts hat sich das Nothdurft-Team bislang nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Mehr als ein 27:27-Remis beim HV Stuttgarter Kickers – in einer Woche nächster Heimspielgegner des Perspektivteams – ist bisher in der Fremde noch nicht herausgesprungen.

Hatten Nothdurft und seine Mannschaft am vergangenen Sonntag beim Heimsieg über den TV Kirchzell noch breite Unterstützung aus dem Erstliga-Kader erhalten, wird am Sonntag wohl lediglich Philipp Keinath für den HBW II auflaufen. Der Einsatz von Torhüter Paul Bar ist wegen einer Bauchmuskelzerrung stark gefährdet. Frank Ettwein, Daniel Sauer und Felix König stehen der zweiten Mannschaft vier Tage vor dem Erstliga-Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen nicht zur Verfügung. "Ich habe noch immer genügend Spieler. Wir sind in der Lage, das Spiel zu gewinnen. Auch wenn das überaus schwer wird", sagt HBW-Coach Nothdurft – und das obwohl Blitzheilungen im großen Lazarett ausgeblieben sind. "Wir wussten, mit welchem Kader wir in Nieder-Olm antreten und hatten die Gelegenheit, uns eine Woche auf das Spiel vorzubereiten", so Nothdurft weiter. Zudem sei das Team in dieser Besetzung bereits gegen die SG H2Ku Herrenberg angetreten, mit 28:36 jedoch deutlich verloren.

Für Nothdurft stellt die Partie in Nieder-Olm nun die große Nagelprobe. "Wenn wir gewinnen, nehmen wir viel Selbstvertrauen mit in den Rest der Saison. Dazu muss aber jeder mehr bringen als gegen Herrenberg."

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